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Autor: Künstlerbedarf | 17.06.2019 um 14:08 Uhr | 0 Kommentare

Kunst, der Mutter zu Liebe - die Marien-Ausstellung in Wittenberg

Katholischer Marienkult in der Lutherstadt Wittenberg, wie passt das zusammen? Die Sonderausstellung "Verehrt. Geliebt. Vergessen. Maria zwischen den Konfessionen.", die noch bis zu 18. August 2019 im Augusteum der Universität Wittenberg Leucorea zu sehen ist, führt die Verehrung der heiligen Mutter der beiden christlichen Kirchen zusammen.

Ungeahnte Verehrer hatte Maria, dies erfährt man staunend, wenn man sich bei der Ausstellung, organisiert durch die Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, von den Schnitzplastiken, Gemälde und Drucken in die religiös progressive Welt des 15. und 16. Jahrhunderts begibt.

So zeigt sich, dass der Marienkult auch außerhalb der katholischen Kirche und gegen evangelische Leitlinien der Zeit gelebt wurde. Dies geschah dann nicht öffentlich und es entstanden, aus Ermangelung an Referenzen zu Maria in der evangelischen Bibel-Auslegung, eigene, recht bunte Narrative und Ansichten über Maria als Symbol.

Neben Martin Luther selbst, der sich einem leichten Faible für Maria nicht erwehren konnte, nutzte Albrecht Dürer seinen exzellenten Pinselstrich und sein Kunstgeschick und lebte in Gemälden und Holzschnitte seinen Marienkult aus.

Eines der leicht skurilen Stücke der Ausstellung zeigt eine hünenhafte Maria, die mit Milchstrahlen aus blanken Mutterbrüsten, die im Höllenfeuer feststeckenden Seelen tröstend benetzt. Das Motiv der Maria lactans wurde damals häufig verwendet, in Ölmalereien und Holzschnitten.

Doch nicht alle Neugläubigen der Region um die Lutherstadt waren mit dem Marienkult überein. Modellierte Skulpturen, Acrylbilder und Aquarelle wurden mutwillig in sogenannte Götzenkammern verband, auf das man sie nie mehr sehen muss. Glücklicherweise tut das Augusteum in Wittenberg eineige Jahrhunderten ihnen diesen Gefallen nicht mehr.Tags: Pinsel, Aquarell, Acrylfarben, Ölfarben
Autor: Künstlerbedarf | 28.06.2019 um 23:41 Uhr | 0 Kommentare

Mal richtig durchatmen mit Pleinairmalerei

Das Sonnenlicht des Frühlings eröffnet abermals eine Welt ausufernder Farben und besonderer Kontrastlandschaften. Oder anders ausgedrückt: Raus aus dem dunklen Atelier mit der Staffelei und ab in die Natur, den Garten oder den Stadtpark. Die Sonne scheint und es ist warm. Das sind die besten Voraussetzungen für Freiluftmalerei.

Die Pleinairmalerei, abgeleitet vom französischen "en plein air", also "im Freien", entwickelte sich als große Kunstbewegung im 19. Jahrhundert. Aber schon in vorherigen Jahrunderten nahmen die Künstler Pinsel, Farben und bespannte Keilrahmen unter den Arm und nutzten die natürlichen Lichtverhältnisse außerhalb ihrer Ateliers um Landschaftsbilder zu erschaffen.

Die Bewegung des 19. Jahrhunderts, in der sich viele Künstler zu Gruppen zusammenschlossen, gilt als Vorreiter für das spätere Aufkommen von Künstlerkolonien und deren Suche nach einem Leben im Einklang mit der Natur.

Da die Malerei an freier Luft von den Farb- und Lichtgebungen der Umwelt beeinflusst ist, sollte man Ölfarben, Temperafarben, Acryl- und Aquarellfarben in ausreichende Menge für viele Mischverhältnisse parat haben, um die frülingshafte Farbenpracht auf die Leinwand zu bannen. Ebenfalls wichtig sind bei der Arbeit in Witterung professionelle Fixative.Tags: Pinsel, Maltuch, Keilrahmen, Ölfarben, Acrylfarben
Autor: Künstlerbedarf | 17.05.2019 um 19:14 Uhr | 0 Kommentare

Hat die Mona Lisa einen Bruder?

Das Bild "Salvator Mundi" ist das teuerste der Welt. Dies liegt daran, dass es von keinem Geringeren als Leonarda da Vinci stammt oder besser: stammen soll! Über 450 Millionen Dollar wurde 2017 für das Bild bezahlt, welches möglicherweise mit Leonardos sensibler Pinselführung entstand. Als es 1958 zum ersten Mal ersteigert wurde, zahlte ein Möbelhändler nur 45 Pfund dafür.

Das Bild sollte seit kurzem im Louvre Abu Dhabi ausgestellt werden. Doch seit dem Verkauf bleibt es verschwunden. Grund dafür könnte das Fehlen von Beweise sein, die das Bild als einen wahrhaftigen da Vinci ausweisen. Schon zu oft wurde es restauriert. Viel ist daher nicht mehr übrig von der originalen Farben jener Zeit.

Der "Salvator Mundi" wird in nächster Zeit wohl auch verschwunden bleiben, denn so kann auch keiner das Bild prüfen. Der Mona Lisa hat ein Verschwinden erst zu großem Ruhm geholfen. Lange war es im Pariser Louvre eines unter vielen Bildern, bis das Gemälde aus Ölfarben 911 vom Anstreicher Vincenzo Peruggia entwendet wurde. Die Medien brachten den Diebstall als Sensation groß in die Öffentlichkeit. Als es 1913 wieder auftauchte, war das Bild zu wirklichen Berühmtheit geworden.Tags: Pinsel, Aquarellfarben, Acrylfarben, Ölfarben
Autor: Künstlerbedarf | 06.05.2019 um 18:19 Uhr | 0 Kommentare

Aus der Tonne an die Wand - Der Müll-Kunst-Trend

Der altbekannte Satz "Ist das Kunst oder kann das weg?" wird durch Streetart-Künstler Bordalo II andersherum gedacht. Der Portugiese schnappt sich Abfall, Müll und Alteisen und wirft dies alles von der Müllkippe zurück in den urbanen Raum. Nun aber ist der Unrat mit bunten, kräftigen Farben versehen und in Form gebracht.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Riesige farbenfrohe Käfer krabbeln Hochhäuser empor, Affen kletten King-Kong-haft auf Hausdächer und Löwen mit leuchtenden Mähnen lauern an der Parkmauer. Die Gebilde sind dabei sehr detailliet arrangiert und aus der Ferne könnten man ein riesiges Bild auf feinen Pinselstrichen vermuten. Aus der Nähe aber erweist sich die Müll-Fauna als kunstvolles Recycling-Projekt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von BORDALO II (@b0rdalo_ii) am


Der Streetart-Künstler hegt mit seinen Werken einen explizit kritischen Anspruch. So faszinierend , Wolf, Bär, Fuchs, und Eule aus Metallrohren Autotüren und Reifen sein mag, so sehr verweist er auch auf die globale Verschmutzung, die den Lebensraum der Tiere angreifen.Tags: Pinsel, Aquarell, Acrylfarben, Ölfarben
Autor: Künstlerbedarf | 28.03.2019 um 11:24 Uhr | 0 Kommentare

Kunst-Ikone und Kunstfigur Karl Lagerfeld behauptete sich auch als Maler und Zeichner

Er selbst sah sich nie als Künstler. Dennoch erschuf er sich selbst in der Öffentlichkeit als Kunstfigur. Die Widersprüchlichkeit hatte bei Karl Lagerfeld Methode und er verfolgte sie in der Mode mit enormer Disziplin. So erschuf er mutige Kollektionen, die bis heute den Blick auf die Ästhetik der modernen Welt prägte. Anfang des Jahres starb der Modeschöpfer Karl Lagerfeld, der sein kreatives Talent auch in der Photographie, beim Zeichnen und beim Malen auslebte.

Die Fusion zwischen Kunst und Mode lebte er bei verschiedenen Modeschauen aus. So präsentierte er Kollektionen im Metropolitan Museum of Art, der Bundeskunsthalle in Bonn und im Museum Folkwang in Essen. Lagerfeld selbst war auch begeistert von der Aqurallmalerei und Acrylmalerei und malte Bilder. 75 Eigenkreationen dekorierten die Chanel-Show zur Pariser Fashion Week 2013.

Expressionisten aus Deutschland und russische Konstruktivisten gehörten ihm zu den liebsten Künstlern. Aber auch die Ölmalerei alter Klassiker fanden seinen Blick. Zum Tode von Karl Lagerfeld will das Kunstmuseum Moritzburg in Halle, die für das kommende Jahr geplante Werk-Ausstellung über Karl Lagerfeld zu einem Nachruf entwickelnTags: Stifte, Pinsel, Aquarell, Acrylfarben, Ölfarben