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Autor: WiSL GmbH | 21.10.2019 um 12:16 Uhr | 0 Kommentare

Pop Art: schrill und schräg

Pop Art ist DIE Kunstrichtung der 50er und 60er Jahre. Bis heute inspiriert sie Künstler zu großartigen Werken, doch was macht diese Kunstrichtung eigentlich aus und wo kommt sie her?

Pop Art entstand in der Nachkriegszeit nahezu zeitgleich in Großbritannien und in den USA als Reaktion auf die Populärkultur. Die Künstler dieser Strömung verabschiedeten sich vom Expressionismus und dem übersteigerten Ausdruck. Stattdessen wurden wieder alltägliche Dinge und Objekte zum Motiv. Besonders markant unterscheidet sich Pop Art von anderen Kunstströmungen jedoch durch die klaren, scharfen Linien und Konturen, mit denen gearbeitet wird. Dazu kommen große Flächen, die oft mit auffälligen Farben ausgefüllt sind. Meist gibt es nur wenig Tiefendarstellung, dafür aber starke Kontraste.

Zur Pop Art gehören ebenso die berühmten Comic Bilder, zum Beispiel von Roy Lichtenstein. Neben dem Comic-Stil ist für Pop Art aber auch die Nutzung von Wiederholungen, beispielsweise Kopien, typisch. Damit soll die Kommerzialisierung der Kunst verdeutlicht werden. Vielleicht ist Ihnen ja Andy Warhol ein Begriff, der diese künstlerische Technik in seinen Bildern auf besonders beeindruckende Art und Weise umsetzt.
In der Zeit der 50er und 60er Jahre entstanden somit Unmengen an neuen kultigen, poppigen Bildern, die bald internationalen Ruhm genossen und die Kunstrichtung des Pop Arts groß machten.
Es entstand eine neue Art sich auszudrücken und eine besondere Verbindung von Kunst und Alltäglichem. Diese Kombination hat zur Folge, dass die Kunstrichtung des Pop Arts bis heute nicht in Vergessenheit geraten ist und in der Kunstströmung des Neo-Pops weiterlebt. Außerdem findet man an jeder Ecke Comics und auch die moderne Werbung arbeitet immer wieder mit Pop Art Elementen.

Pop Art ist aber auch besonders geeignet, wenn man selbst wieder einmal kreativ werden will. Mit einigen kräftigen Acrylfarben aus unserem Sortiment, sowie einem Keilrahmen und der richtigen Idee entstehen spielerisch eigene tolle Kunstwerke.
 Tags: Pinsel, Maltuch, Acrylfarben, Strukturpasten
Autor: Künstlerbedarf | 09.10.2019 um 12:52 Uhr | 0 Kommentare

Gewagter Tapetenwechsel

Fließende Formen, magische Ornamentik und florale Gebilde, die die Fantasie anregen. Zum Beginn war die Tapete ein luxuriöses Gut. Es war Ausdruck von Reichtum und Extravaganz. Doch der Wohngeschmack änderte sich. Alles wurde pragmatischer und funktionaler. Der Wandanstrich war preiswerter und weniger protzig.

Heutzutage findet sich ein neuer Mut zur Wandgestaltung. Vinyltapeten sind leicht wieder abziehbar und lassen kreative Formen und Bilder an den Wänden entstehen. Bei diesem Trend herrscht aber schnell Kitsch-Gefahr. Stattdessen kann die schnöde Rauhfasertapete auch als große Leinwand genutzt werden.

Ob mit groben Farbrolle oder mit feinem Pinsel-Haar lassen sich Wände in ganz persönliche Landschaften verwandeln. Acrylfarben bringen, mit ein wenig künstlerischem Geschick, Raumwände zum Leuchten. Bei der DIY-Wandbemalung lassen sich Raumdecken in die persönliche Sixtinische Kapelle verwandeln.

Einfache Haushaltsartikel wie Bürsten und Schwämme werden zum Pinsel und eröffnen neue Methoden, die Farbe aufzutragen. Es braucht nur ein wenig Experimentierfreude. Mit Mobelliermasse lassen sich Druckflächen formen. Mit Schnittwerzeugen lassen sich nun Formen und Mini-Landschaften und Portraits in die Druckfläche hineinritzen. Dann einfach die Farbe großflächig auftragen und schon kann man sich durch das Wohnzimmer stempeln. Für den 3D-Effekt an der Wand ist Spachtelmasse perfekt.

Und wenn es eine nicht passt, was da auf der Wand entsteht, nimmt die dicke Farbrolle in die Hand und tüncht einfach wieder über. Letzten Endes darf bleiben, was gefällt. Schon als kleines Kind liebte man es doch die Wände zu bemalen. Mit den Farben und Pinsel aus unserem Sortiment kann man nun in den eigenen vier Wänden ungestört Kind und Künstler zugleich sein.
 Tags: Pinsel, Maltuch, Acrylfarben, Strukturpasten
Autor: Künstlerbedarf | 30.09.2019 um 21:34 Uhr | 0 Kommentare

24-Stunden in einen Stift gebannt

Um auf Kanälen Um auf Youtube für ordentliche Click-Zahlen zu sorgen, sind Challenges beliebt. Wer kann am längsten, fragen sich zum Beispiel junge Künstler und nehmen den Stift in die Hand, um teilweise bis zu hundert Stunden zu zeichnen.

Das performatives Zeichnen, bei der Körper und Akt des Malens, als Schöpfungsanteil in das Kunstwerk mit eingehen, hat die digitale Welt längst erreicht. Der amerikanische Künstler Bradly Dollyhigh zeichnete einen ganzen Tag lang. Gut und schön, könnte man meinen. Doch das Besonder ist: er setzte kein einziges Mal den Stift ab. Auf dem Malpapier entstanden während dieser Tortur neben dem Bildlichen auch allerhand Hilferufe. Wer viel Zeit hat, kann sich hier die komplette Session anschauen.


 Tags: Stifte, Pinsel, Papier
Autor: Künstlerbedarf | 20.09.2019 um 21:23 Uhr | 0 Kommentare

Wer zwingt die Borsten auf den Pinsel?

Etliche Arbeitsschritte durchwandern die verschiedensten Materialien, bis sie zu professionellen Pinseln für den Künstlerbedarf werden. Ob nun Pinsel mit Pinselstiel aus Echtholz oder leicht zu führenden Plastikgriff, ob nun bestückt mit Rotmarderhaar oder Borsten aus Nylon, die kleine Metallzwinge am Pinsel hält alles gut zusammen für die perfekten Farbauftrag bei Aquarellen oder der Ölmalerei.

Diese Zwinge, man kennt sie auch als Haltestück für die kleinen Radiergummis am Ende des Bleistifts, hat einen besonderen Namen. Die offizielle Bezeichnung ist „Ferrule“. So bezeichnet der Engländer seine Manschetten. Und diese Manschette nun hält die Haare und Borsten straff am Pinselstiel, ganz egal welche Form die Pinselhaare erzeugen, ob Flachpinsel, Rundpinsel oder die spitz zulaufende Katzenzungenform, die geeignet ist für das Strichziehen mit Pinseln.
 Tags: Stifte, Pinsel, Papier
Autor: Künstlerbedarf | 30.08.2019 um 00:29 Uhr | 0 Kommentare

Blind für schlechte Kunst

Ein gutes Bild wird mehr als nur mit den Augen gesehen und mit dem Kopf verstanden. Es ist nicht allein der technisch saubere Pinselstrich, nicht nur der durchdachte Auftrag von Acylfarbe, was ein Werk im Betrachter zum klingen bringt.

Kunst wird ebenfalls mit dem Herzen empfunden. Ein gutes Bild transportiert Stimmungen. Das schlichte auf Keilrahmen gespannte Maltuch wird zur Projektionsfläche für die Gefühle des Betrachters. Weniger pathetisch ausgedrückt: Es gibt ein Gespür für gute Bilder.

Johann König hat dieses Gespür trotz oder aufgrund eines Handicaps. Der Berliner Galerist ist seit seiner Kindheit erblindet. Hineingeboren in eine Dynastie aus erfolgreichen Kunstkritikern und Galeristen mauserte sich der 37-Jährige zum Talentscout für junge Nachwuchskünstler.

Dem Autor Daniel Schreiber hat Johann König seine Erfahrungen anvertraut. Zu Beispiel wie er sich nach vielen Operationen ein Restaugenlicht zurück erkämpfte.Beide haben nun das biografische Werk „Blinder Galerist“ veröffentlicht. So inspirierend und besonders die Geschichte von Johann König ist. Das Buch bleibt etwas blind für die kritische Seite eines auf Marketingmechanismen aufbauenden Marktes voller finanzieller Obszönitäten.Tags: Acylfarben, Pinsel, Keilrahmen