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Autor: Künstlerbedarf | 06.09.2016 um 10:44 Uhr | 0 Kommentare

Licht ins Schwarz

Schwarz und Weiß gibt es ja eigentlich nicht in der Kunst. Weil wir doch immer auf der Suche nach Vereinfachung im Leben sind, hilft es uns doch manches Mal über das zu sprechen was wir meinen. Lassen wir mal Licht ans Schwarz.
Um Schwarz zu erzeugen kommen verschiedenen Techniken zum Einsatz, Schwarz kann flüssig daherkommen oder in fester Form. Schwarz lässt sich über Graphit, Kohle, Kreiden und Tuschen und  über Aquarellfarben ausdrücken.

Und weil es ja Schwarz an sich nicht gibt, lohnt mal ein Blick auf die Pigmente, die das Schwarz hervorbringen. Schwarzes kommt aus Kohle oder Ruß und ist wohl eines der ältesten Pigmente. Spätestens mit der Beherrschung des Feuers muss dieses Pigment verfügbar gewesen sein.
Man kann sich lebhaft vorstellen, wie mit einem Stück Holzkohle erste Zeichen, Symbole und Formen auf Oberflächen gezaubert wurden.

Eine lange Zeit in der künstlerischen Menschheitsgeschichte war das Schwarz dominierend. Von der Höhlenmalerei bis zur chinesischen Kalligrafie war die Farbigkeit praktisch null. Sicher war es eine Frage des Geldes und er Verfügbarkeit andersfarbiger Pigmente, die die Kunst so einfarbig entwickeln ließ. Mit der Kraft der Vorstellung konnte sich der Betrachter die Skizzen kolorieren.

Mit dem Eintretend er Impressionisten in die Kunstgeschichte, ist die Farbe unverzichtbar geworden.

 Tags: Kalligrafie, Schwarz, Tusche, Graphitstift, Kohlepapier, Kohle, Kohlezeichnung
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