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Autor: Künstlerbedarf | 28.09.2016 um 02:15 Uhr | 0 Kommentare

Eine Feder mit Charakter

 

Die Feder ist mächtiger als das Schwert, vor allem in Kombination mit Tusche. Früher wurde die Feder hauptsächlich als Schreibutensil verwendet. Doch auch zum Zeichnen ist sie hervorragend geeignet. Üblicherweise wird China-Tusche für das Zeichnen mit Feder genutzt, da diese mit einem besonders tiefen Schwarz besticht.

Bei Federzeichnung ist mit äußerster Vorsicht vorzugehen. Sie verzeihen keine Fehler. Bleistiftzeichnung lassen sich sehr einfach mit einem Radiergummi bearbeiten, falls Fehler auftreten. Tuschezeichnungen haben keine Alternative zu einem Radiergummi. Daraus kann aber auch ein Vorteil erwachsen. Tuschezeichnungen weisen eine eigene Direktheit auf. In ihr kommenden die momentanen Gefühle des Künstlers authentisch zum Ausdruck. In diesem Sinne muss es sich nicht unbedingt um Fehler handeln, sondern über Feder und Tusche auf Papier gebannte Persönlichkeit des Zeichners.

Flächen, die lavierend gemalt wurden, bilden einen wundervolle Komplettierung bei Tusche-Zeichnungen mit Feder. Für diese Flächen nutzt man die Technik, die sich schon beim Aquarell Malen bewährt hat. Tusche wird mit Wasser gemischt und verdünnt und auf das Blatt gebracht.

Tags: Federzeichnung, Aquarell, Tusche
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