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Autor: Künstlerbedarf | 27.02.2019 um 15:44 Uhr | 0 Kommentare

Per Pünktchen zum Weltruhm - Geburtstag der Künstlerin Yayoi Kusama

International ist die zierliche Frau bereits seit über einem halben Jahrhundert eine Größe der Avantgarde-Kunst. Als beliebteste Künstlerin der Welt rühmte die Fachpresse Yayoi Kusama, aufgrund der riesigen Besucherzahlen, die ihre Ausstellungen regelmäßig hervorrufen. In ihrem Heimatland musste die Künstlerin lange auf eine gesellschaftliche Anerkennung warten. Heute, am 22. März, feiert Yayoi Kusama ihren 90. Geburtstag und sieht keinen Grund mit dem Malen aufzuhören.

Pop-Art Meister wie Andy Warhol fanden in den Werken der Japanerin ihre Inspiration. Schnell finden sich heute noch Bezugspunkte für den Hype um Yayoi Kusama. Ihre Bilder sind Fantasiewelten mit einer enormen Farbenpracht und einem grazielen Pinselstrich. Hinter den verschlungenen Formen und abstrahierten Lebenwesen schlummert eine düstere Welt in den Werken der Künstlerin. Berühmt geworden ist sie aber eher für ihre "niedlichen" Pünktischen Bilder und Skulpturen.

Wer die innere Verzweifelung und "Entpersönlichung, wie Yayoi Kusama ihre Gefühl zu sich selbst beschreibt, nicht erkennen mag, dem müsste ein Blick auf die Titel eigentlich alles nötige erzählen. So stehen unter von Aquarell-Werken und Acrylmalereien Titel wie  "Alone, buried in a flower garden" "Pumpkins screaming about love beyond infinity".

Die Werke von Yayoi Kusama lassen sich seit kurzem in ihrem Yayoi Kusama Museum in Stadtteil Shinjuku in Tokio bestaunen. die immernoch agile und aktive Künstlerin lässt sich dort auch öfter mal antreffen. Die psychatrische Klinik, in der sie seit den 70ern wohnt, ist gleich in der Nähe. So lässt sich gut zwischen der Staffelei für das Atelier und dem Zuhause pendeln.Tags: Aquarell, Acrylfarben, Ölfarben, Pinsel
Autor: Künstlerbedarf | 28.12.2018 um 22:25 Uhr | 0 Kommentare

Die schlechteste aller schlechten Kunstkritiken?

Abendessen beim Italiener und dann ab zur Vernissage. Der Kulturabend scheint gut zu laufen um die neue Flamme mit Weltgewandheit zu beeindrucken. Doch dann steht man vor den Bildern des Künstlers und weiß nicht, was man sagen soll, weil man sich nur noch fragt: Was will der Künstler uns damit sagen. Vor der eigenen Unsicherheit rettet man sich in den Sarkasmus.

Das ist eine Form der Kunstkritik, die online immer beliebter wird, wie der Instagram-Account "The Worst Of The Worst" amüsant beweist. Was wir alle in Galerien schon einmal dachten, aber uns nicht zu formulieren trauten, wird nun ins Bild gebracht. So finden sich witzige Reaktionen auf hochangepriesene Ölmalerei oder polarisierende Acrylbilder, die man aus eigener Erfahrung kennt. Gähnende Langeweile, empörte Wut und manch ein Werk scheint einfach nur zum kotzen.Tags: Aquarell, Acrylfarben, Ölfarben
Autor: Künstlerbedarf | 10.12.2018 um 23:56 Uhr | 0 Kommentare

Persönliches schenken zu Weihnachten

Schon nervös vor dem Geschenkekaufen für Weihnachten? Ein paar Entspannungsübungen helfen, wieder zurück zur inneren Ruhe und tollen Geschenkideen zu Weihnachten zu finden. Mit einer heißen Tasse Kaffee setzt man sich am Besten gleich am Morgen vor die Staffelei, benetzt den Pinsel mit Acrylfarbe und setzt einen großen, weit gezogenen Farbstrich auf die Leinwand.

Frei nach eigenem gustus lassen sich Krawatten und Seidenschal verzieren. Gerade zur kalten Jahreszeit sind Schals ein wichtiger Begleiter im Alltag. Mit Artys für Seidenmalerei und Baumwolle lassen sich die schlichten Klamotten mit Ölfarbe zu bunten Unikaten verwandeln. Als Geschenk zu Weihnachten sind die Artys echte echte Hingucker im Alltagsgrau.

Wer es figürlich mag, formt mit sinnlicher Hand kleine Weihnachtsskulpturen. Mit Modellierpaste und Modelliermasse lässt sich das Krippenspiel eigens nachbauen und setzt Gäste in erstaunen. Selbstgebastelte Weihnachtsfiguren mit professionellen Bastelmaterialien eigenen sich auch für den persönlichen Weihnachtsgruß an Freunde und Verwandte.Tags: Basteln, Geschenkideen, Aquarell, Acrylfarben, Ölfarben, Pinsel
Autor: Künstlerbedarf | 19.11.2018 um 22:36 Uhr | 0 Kommentare

Alles nur ein Hype? Künstliche Intelligenz versucht sich an Kunst

Im berühmten Auktionshaus Christie’s in New York wurde vor kurzem ein recht eigenartiges Bild für 432 500 Dollar versteigert. Der Kaufpreis lag damit bei fast historischen 4320 Prozent über dem vorher geschätzten Wert. Fragt man nach dem aufstrebenden Künstler wird es kurios. Gezeichnet ist des Bild mit dem Namen "min G max D Ex[log(D(x))]+Ez[log(1-D(G(z)))]".

Hinter dieser kryptischen Bezeichnung verbirgt sich ein Algorithmus, entworfen von der Kunstgruppe für künstliche Intelligenz "Obvious". Sie folgt dem Kunst-Hype, der gut zwei Jahren durch das Bild "The Next Rembrandt" entstand. Damals hatte ein Computer einen, zumindest von weitem anmutenden, Rembrandt erschaffen.

Trotz der Rekordsumme bleibt die Frage: Kann ein künstliche Intelligenz wertvolle Kunst schaffen? Kritiker zweifeln, ob ein kühl rechnender Computer jemals die leuchtende Kraft von Ölfarben virtuos zusammenfügt, dass sie die Gemüter der Betrachter zu berühren vermag.

Auch der Begriff der Kreativität kommt hier an die Grenzen. Ob ein Rechner anmutige Aquarelle erschafft, welche die Seele des Künstlers wiederspiegeln oder Werke aus Acrylfarben, die etwas Neues und Einzigartiges zum bisherigen Kunstverständnis hinzufügen, bleibt abzuwarten.Tags: Aquarell, Acrylfarben, Ölfarben
Autor: Künstlerbedarf | 30.10.2018 um 12:26 Uhr | 0 Kommentare

Pinsel aus der Hand und ran an die Farbe

Nicht immer braucht es den feinen Pinselstrich um Meisterwerke zuerzeugen. Virtuoses Klecksen und Kleckern hat seit der Post-Modernen einen etablierten Platz unter den Malmethoden und Maltechniken.

Paul Jackson Pollock wurde auch "Jack The Dripper" genannt. Berühmt wurde er mit seiner Techniken Tropfens und Klecksens von Farbe. So erschuf er bereit in den 40er Jahren wilde Ölfarb-Welten. Doch schon lange vor ihm haben sich Zen-Mönche im feudalen Japan an dieser Technik erprobt.

Weder Missgeschick, noch Unfall, denn Farbe darf spätestens seit David Alfaro Siqueiros verschüttet werden. Und das gerne großflächig auf Leinwänden und kleinen bespannten Keilrahmen. Gerne ließen Avant-Garde-Künstler wie Helen Franckenthaler die Gravitation mitentscheiden und ließ die Aquarell-Farbe vom oberen Rand des Bildes kunstvoll hinabgleiten.

Kratzen und Ziehen von großen Farbflächen machte Gerhard Richter berühmt. Mit langen Hölzern (riesige Pinsel ohne Haare, also) zog und schob er Farbe über die großen Leinwände oder kratzte in die leicht ansetzende Acryl-Farbe. So wurd gleichzeit eine dreidimensionale Teife aufder Leinwand ermöglicht.Tags: Aquarell, Acrylfarben, Ölfarben, Pinsel