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Autor: Künstlerbedarf | 09.09.2019 um 00:36 Uhr | 0 Kommentare

Mit dem Regen kommt die Farbe

Eigentlich sollte man an fertige Bilder kein Wasser heran lassen. Aus gutem Grund gibt es Fixative und Firnise. Mit ihnen werden Werke aus Acrylfarbe und Ölfarbe vor Schmutz und Nässe geschützt. Ganz ohne Wasser geht es in der Malerei aber auch nicht. In der Aquarellmalerei steckt das Wasser bereits im Namen. Bei der Aquarelltechnik werden Farbpigmente so stark zu Wasserfarben verdünnt, dass beim Auftrag die unteren Schichten schemenhaft zu sehen bleiben.

In Seoul, Südkorea haben Künstler beim Projekt Monsun nun Farbe verwendet, die erst durch Wasser sichtbar wird. Mit sogenannter hydrochromischer Farbe haben sie Kreuzungen und Straßen bemalt. Erst der Regen lässt die Bilder auf dem sonst grauen Asphalt aufblitzen. So wird die Welt an trüben Regentagen gleich etwas bunter. Trocknet die Straße wieder, ist es auch mit dem Farbenzauber vorbei. Bis zum nächsten Regen.Tags: Bilder schützen, Aquarellfarben, Acrylfarben, Ölfarben
Autor: Künstlerbedarf | 19.07.2019 um 23:53 Uhr | 0 Kommentare

So beliebt und so selten – Die Farbe Blau in der Menschheitsgeschichte

Blau gilt als die beliebteste Farbe weltweit. Sie steht für Ruhe und Entspannung, Intelligenz und Klarheit. Wie man aber die Farbe Blau künstlich herstellt, war den Menschen lange unklar. Rot- und Gelb-Pigmente stellte die Menschen bereits vor 100.000 Jahren her aus . 6000 v. Chr. gelang es in Babylonien aus dem Halbedelstein Lapislazuli die Farbe Ultramarin herzustellen. Dies war aber mit einem sehr aufwendigen Prozess verbunden. Die Farbe eignete sich aber für das Färben und Bemalen von Seide und Baumwolle, von Häuserwänden und Bildern.

1000 Jahre danach, fanden Ägypter das passende Mischverhältnis aus Sand, Pflanzenasche und Kupfer. Im 19. Jahrhundert entstand ein aufgeheizter Wettbewerb unter den europäischen Chemikern. Um endlich synthetisches Blau preiswert herzustellen, investierte das Unternehmen um die 18 Millionen Goldmark, was den eigentlichen Firmenwert überstieg. Das machte blaue Temperafarben nicht unbedingt billiger.

In der Tierwelt scheint die Farbe Blau doch recht häufig. Dies allerdings liegt meist an den Schuppen und Federn, deren Strukturen aus dem Sonnenlicht alle anderen Farben herausfiltern. Nichts desto trotz erschufen bekannte Künstler in ihren Blauen Phasen wunderschöne Bilder aus Acrylfarben und Ölfarben, ob nun nach langen Wein getränkten Nächten oder durch den Kuss der blauen Muse.
 Tags: Pigmente, Temperafarben, Acrylfarben
Autor: Künstlerbedarf | 17.06.2019 um 14:08 Uhr | 0 Kommentare

Kunst, der Mutter zu Liebe - die Marien-Ausstellung in Wittenberg

Katholischer Marienkult in der Lutherstadt Wittenberg, wie passt das zusammen? Die Sonderausstellung "Verehrt. Geliebt. Vergessen. Maria zwischen den Konfessionen.", die noch bis zu 18. August 2019 im Augusteum der Universität Wittenberg Leucorea zu sehen ist, führt die Verehrung der heiligen Mutter der beiden christlichen Kirchen zusammen.

Ungeahnte Verehrer hatte Maria, dies erfährt man staunend, wenn man sich bei der Ausstellung, organisiert durch die Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, von den Schnitzplastiken, Gemälde und Drucken in die religiös progressive Welt des 15. und 16. Jahrhunderts begibt.

So zeigt sich, dass der Marienkult auch außerhalb der katholischen Kirche und gegen evangelische Leitlinien der Zeit gelebt wurde. Dies geschah dann nicht öffentlich und es entstanden, aus Ermangelung an Referenzen zu Maria in der evangelischen Bibel-Auslegung, eigene, recht bunte Narrative und Ansichten über Maria als Symbol.

Neben Martin Luther selbst, der sich einem leichten Faible für Maria nicht erwehren konnte, nutzte Albrecht Dürer seinen exzellenten Pinselstrich und sein Kunstgeschick und lebte in Gemälden und Holzschnitte seinen Marienkult aus.

Eines der leicht skurilen Stücke der Ausstellung zeigt eine hünenhafte Maria, die mit Milchstrahlen aus blanken Mutterbrüsten, die im Höllenfeuer feststeckenden Seelen tröstend benetzt. Das Motiv der Maria lactans wurde damals häufig verwendet, in Ölmalereien und Holzschnitten.

Doch nicht alle Neugläubigen der Region um die Lutherstadt waren mit dem Marienkult überein. Modellierte Skulpturen, Acrylbilder und Aquarelle wurden mutwillig in sogenannte Götzenkammern verband, auf das man sie nie mehr sehen muss. Glücklicherweise tut das Augusteum in Wittenberg eineige Jahrhunderten ihnen diesen Gefallen nicht mehr.Tags: Pinsel, Aquarell, Acrylfarben, Ölfarben
Autor: Künstlerbedarf | 06.06.2019 um 00:19 Uhr | 0 Kommentare

Lebendige Bilder von Edward Hopper im Film SHIRLEY – VISIONS OF REALITY


Eduard Hopper war in der Lage die Melancholie der Menschen in Ölgemälde und Acrylmalerei fließen zu lassen. Die besondere Traurigkeit des Alltag wurde vom New Yorker Künstler mit einer bis heute den Betrachter tröstenden Sensibilität auf die Leinwand gebracht. Oft sieht der Betrachter einzig einen stillen Moment einsamer Menschen in mitten einer Welt voller leuchtender Farben.

Der Regisseur Gustav Deutsch nahm sich in seinem Film "Shirley – Visions of Reality" der einzigartigen Wahrnehmung von Edward Hopper an. Gemeinsam mit Schauspielern und Bühnenbildnern lässt der Filmemacher 13 Bilder zum Leben erwecken und präsentiert über die Titel gebende Figur Shirley ein Amerika der 30er Jahre, wie Eward Hopper es wahrnahm.Tags: Maltuch, Ölfarben, Acrylfarben
Autor: Künstlerbedarf | 28.06.2019 um 23:41 Uhr | 0 Kommentare

Mal richtig durchatmen mit Pleinairmalerei

Das Sonnenlicht des Frühlings eröffnet abermals eine Welt ausufernder Farben und besonderer Kontrastlandschaften. Oder anders ausgedrückt: Raus aus dem dunklen Atelier mit der Staffelei und ab in die Natur, den Garten oder den Stadtpark. Die Sonne scheint und es ist warm. Das sind die besten Voraussetzungen für Freiluftmalerei.

Die Pleinairmalerei, abgeleitet vom französischen "en plein air", also "im Freien", entwickelte sich als große Kunstbewegung im 19. Jahrhundert. Aber schon in vorherigen Jahrunderten nahmen die Künstler Pinsel, Farben und bespannte Keilrahmen unter den Arm und nutzten die natürlichen Lichtverhältnisse außerhalb ihrer Ateliers um Landschaftsbilder zu erschaffen.

Die Bewegung des 19. Jahrhunderts, in der sich viele Künstler zu Gruppen zusammenschlossen, gilt als Vorreiter für das spätere Aufkommen von Künstlerkolonien und deren Suche nach einem Leben im Einklang mit der Natur.

Da die Malerei an freier Luft von den Farb- und Lichtgebungen der Umwelt beeinflusst ist, sollte man Ölfarben, Temperafarben, Acryl- und Aquarellfarben in ausreichende Menge für viele Mischverhältnisse parat haben, um die frülingshafte Farbenpracht auf die Leinwand zu bannen. Ebenfalls wichtig sind bei der Arbeit in Witterung professionelle Fixative.Tags: Pinsel, Maltuch, Keilrahmen, Ölfarben, Acrylfarben