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Autor: Künstlerbedarf | 14.06.2016 um 19:36 Uhr | 0 Kommentare

Gouache - Die französische Art zu Malen

Der Begriff Gouache hat französische, wie italienische Wurzeln und kann grob als „Lache“ übersetzt werden. Dabei werden grob gemahlene Farbpigmente, die mit Kreide versetzr werden, auf den Untergrund aufgetragen. Gouache umfasst Maltechniken, bei denen deckende und gleichzeitig wasserlösliche Farben eingesetzt werden.

Die daraus entstehenden Gouache-Farben können deckend genutzt werden oder zum Lasieren, bei dem ein feiner, fast transparenter Farbfilm aufgetragen wird. Letzteres ähnelt somit der Aquarell-Malerei. Da man mit der Gouache-Technik auch sehr dicke, deckende Farbschichten malen kann, kombinieren Gouache-Farben die Fähigkeiten von Aquarellfarbe und der Ölfarbe. Dies macht die Gouache-Malerie so vielfältig und effektiv.

Weiße Bereiche des Bildes werden oft auch deckend bemalt. Darüber hinaus besitzt die Farbe eine besondere Bedeutung, da sie häufig mit anderen Gouache-Farben vermischt wird. Aus diesem Grund sollte hochwertige Weiß-Farbe, wie Titan-Weiß gekauft werden.

Besonderheiten der Gouache-Farbe ist zum Einen die samtig matte Oberflächenstruktur. Zum Anderen erzeugen Gouache-Farben in ihrer deckenden Funktion Furchen und kleine Wölbungen und damit eine Schraffur auf dem Bild, wie bei Acryl- oder Ölmalmethoden.

Als Untergrund für Gouache wird Papier und Karton genauso verwendet, wie Leinwand und Textilstoffe für Öl- oder Acrylfarbe. Gouache-Pigemente lassen sich durch professionelle Farbe, Kreide und Gummi Arabicum selbst mit ein wenig Übung angemischt werden.

Tags: Acrylfarben, Strukturpasten, Ölfarben
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