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Autor: Künstlerbedarf | 27.07.2017 um 23:18 Uhr | 0 Kommentare

Erstausstellung selbst gemacht – So wird man zum Gesprächsthema

Steht der Ausstellungsraum, so sollte man die Werbetrommeln ordentlich klopfen, noch bevor die Bilder komplett hängen. Denn nur wer um die Ausstellung weiß, wird auch erscheinen. Neben der Location der Ausstellung sollte auch die Werbung an das Zielpublikum angeglichen werden. Ebenfalls ist hier der Titel der Ausstellung ein guter Richtungsfaden.

Gesicht zeigen auch bei der Bewerbung der Ausstellung

In dieser Werbungs-Phase kommen häufig die Fragen auf: Bleibt dem Künstlerdasein noch treu, wenn man mehr und mehr an Marketing denkt? Trägt man seine Kunst, die Kreativität und seine Emotionen zu Markte? Die entscheidenden Fragen aber sind: Möchte man nur das die eigene Hauskatze sich an den Bildern erfreut oder sehnt man sich auch nach der legitimen Anerkennung für das eigene Schaffen?

Ist man bereit, sich der Öffentlichkeit zu stellen, sollten für die Werbung alle möglichen Kanäle genutzt werden. Die großen sozialen Online-Plattformen sind bereits in Gruppen sortiert, aus denen man sich sein Publikum aussuchen und direkt informieren kann. Auch ein Blog lohnt sich, um den Verlauf der Ausstellungsplanung per Up-Dates als Werbung zu nutzen und vor allem, um sich als Person vorzustellen. Künstler-Portraits sorgen für einen persönlichen Zugang für Interessenten zu den Werken und der Ausstellung.

Die Werbung ist der Rahmen zur kompletten Ausstellung

Plakate, Flyer und Anzeigen in regionalen Magazinen sind zwar old-school, haben aber immer noch große Wirkungskraft. Bei der Gestaltung sollte sich das Thema der Ausstellung wiederfinden. Ausschnitte der Ölmalerei oder der Aquarell-Gemälde können einen passenden Hintergrund für Flyer und Plakate bilden und persönliche Einladungsmails und Briefe zieren.

Je mehr Menschen von der Ausstellung erfahren, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Publikum und damit auch mögliche Käufer sie besuchen und an den Kreide- und Kohle-Zeichnungen und Gemälden Interesse zeigen.

Die Ausstellungseröffnung gibt Chance zur Vernetzung

Ein dezentes Abendprogramm passend zum Thema und zum Publikum sowie ein kleines Catering haben neben den Gemälden großen Erinnerungswert. So bleibt man auch nach Ausstellungsende im Gespräch. Auch der manchmal leidliche Small-Talk nützt der Resonanz und kann zukünftige Ausstellungen erleichtern. Somit sind Vernissage und Vinisage Werbung und stilles Investment für weitere Projekte.

Die Dekoration der Ausstellung sollte thematisch an den Titel ausgerichtet sein, aber den Ausstellungsraum nicht dominieren. Stars des Abends bleiben die Kunstwerke. Zum Ausstellungserlebnis für die Gäste empfehlen sich kleine Geschenke, beispielsweise ein kleines Programmheft, welches Motive und Bilder der Ausstellung enthält. Auch Give-Aways, wie kleine Staffeleien oder Pinsel mit eingrafierten Kontaktdaten, erzielen oft unterschätzte positive Wirkungen.

Mit diesen Hinweisen wird nicht nur die anstehende, sondern auch viele weitere Ausstellung zum vielleicht nicht reibungslosen doch nahtlosen Erfolg.Tags: Ölfarben, Ausstellung, Acrylfarben
Autor: Künstlerbedarf | 20.09.2016 um 10:33 Uhr | 0 Kommentare

Checkliste zum Kauf einer Staffelei

Folgende Checkliste soll Ihnen als Kaufberatung für eine Staffelei dienen, an der Sie lange Freude haben.

Atelierstaffeleien unterscheiden sich in der Größe des Querbalkens für die Ablage der Leinwand, in den unterschiedlichen Größen des Ablagekastens (Malutensilien, Pinsel, Farben) sowie in der Höhe der ausziehbaren Mittelschiene.
Als Komforfunktion lassen sich dann noch die Ausstattungen mit Rollen benennen. Hier ist es für besonders große und schwere Leinwände sinnvoll die Verschiebehilfen mit einem elektrischem Motor auszustattten. Für die Höhenverstellungen werden mechanischer Kurbelsysteme angeboten. Diese dienen dazu die Leinwand höher oder niedriger zu positionieren.


Der Schlitten:  Damit der Malgrund stabil aufliegt, gibt es den  „Schlitten“, den man von oben auf das Bild herablässt. Eine Stellschraube fixiert den Schlitten im Format der Leinwand oder des Bildgrundes.


Die Höhe: Alle Staffeleien haben eine maximale Bildhöhe. Maximal bezieht sich dabei einerseits auf die maximale Höher der aufstellbaren Leinwand. Zum anderen bezieht sich die maximal Höhe auf die Position des Querbalkens. Wie weit kann der Querbalken verstellt werden und bildet damit die Unterkante des Bildes.


Der Querbalken: Je breiter die Auflage ist, um so stabiler sitzt die Leinwand. Ein fester Sitz ist besonders bei gestischen Malstilen oder bei der Bemalung der Ränder wichtig, damit die Keilrahmenleinwand nicht ins Schwingen kommt.


Das Material: Geöltes Buchenholz hat sich als Material für die Konstruktiven Elemente der Staffelei durchgesetzt. Einfachere Varianten nutzen Tannenholz. Sehr einfache Staffeleisysteme ohne bewegliche Elemente sind aus Kiefern- oder Fichtenholz gefertigt. Dies Hölzer sind feuchtigkeitsanfällig und verzeihen sich leichter als Buchenholz .
Schienen, Haken, Schrauben, Gewinde sind natürlich aus rostfreiem Metall.


Begriffe: Für verscheidenen Qualitässtufen und Verwendungszwecke einer Staffelei werden folgende Begriffe:
verschiedenen Atelierstaffelei, Studiostaffelei, Tischstaffelei, AkademiestaffeleiTags: Stafelei, Keilrahmen, Ölfarben, Leinwand, Malgrund
Autor: Künstlerbedarf | 14.06.2016 um 19:36 Uhr | 0 Kommentare

Gouache - Die französische Art zu Malen

Der Begriff Gouache hat französische, wie italienische Wurzeln und kann grob als „Lache“ übersetzt werden. Dabei werden grob gemahlene Farbpigmente, die mit Kreide versetzr werden, auf den Untergrund aufgetragen. Gouache umfasst Maltechniken, bei denen deckende und gleichzeitig wasserlösliche Farben eingesetzt werden.

Die daraus entstehenden Gouache-Farben können deckend genutzt werden oder zum Lasieren, bei dem ein feiner, fast transparenter Farbfilm aufgetragen wird. Letzteres ähnelt somit der Aquarell-Malerei. Da man mit der Gouache-Technik auch sehr dicke, deckende Farbschichten malen kann, kombinieren Gouache-Farben die Fähigkeiten von Aquarellfarbe und der Ölfarbe. Dies macht die Gouache-Malerie so vielfältig und effektiv.

Weiße Bereiche des Bildes werden oft auch deckend bemalt. Darüber hinaus besitzt die Farbe eine besondere Bedeutung, da sie häufig mit anderen Gouache-Farben vermischt wird. Aus diesem Grund sollte hochwertige Weiß-Farbe, wie Titan-Weiß gekauft werden.

Besonderheiten der Gouache-Farbe ist zum Einen die samtig matte Oberflächenstruktur. Zum Anderen erzeugen Gouache-Farben in ihrer deckenden Funktion Furchen und kleine Wölbungen und damit eine Schraffur auf dem Bild, wie bei Acryl- oder Ölmalmethoden.

Als Untergrund für Gouache wird Papier und Karton genauso verwendet, wie Leinwand und Textilstoffe für Öl- oder Acrylfarbe. Gouache-Pigemente lassen sich durch professionelle Farbe, Kreide und Gummi Arabicum selbst mit ein wenig Übung angemischt werden.

Tags: Acrylfarben, Strukturpasten, Ölfarben
Autor: Künstlerbedarf | 31.05.2016 um 19:31 Uhr | 1 Kommentar

Die vielfältigen Formen des Zeichnens

Das im wahrsten Sinne des Wortes grundlegende Element des Zeichens ist die Linie, von der groben Vorzeichnung bis hin zur feinsten Schattierung. Hierzu können alle Techniken angewandt werden, die Farbe auftragen. Im Laufe der Geschichte setzten sich einige Techniken durch, die sich als besonders effizient, preiswert und ausdrucksstark erwiesen haben. Hierzu gehören vor allem Bleistift-Zeichnungen und Tusche-Zeichnungen.

Neben dem Bleistift und der Tusche existieren viele Alternativen. Die Kohlezeichnung ermöglicht umfangreiche Darstellungen mit wenigen Strichen, denn ein Kohlestift sorgt für viele Schwarz- und Grauschattierungen. Kommen zudem Farben zum Einsatz ähneln die Bilder häufig der Pastellmalerei. Die Kohle-Zeichnung lebt von klaren selbstsicheren Linien. Verwischungen werden absichtlich verwendet.

Beliebt für Portraits ist die Pastellzeichnung. Da Pastellstifte weniger gut auf Papier auftragen, besteht der Malgrund aus Pappe, starkem Papier oder Leinen. Pastellstifte können in runder aber auch eckiger Form Verwendung finden. Daneben werden Techniken mit Öl- oder Aquarellfarbe und Radierungen für Zeichnungen genutzt.

Bei vielen Techniken des Zeichnens wie der Bleistift-Zeichnung entstehen Spuren des Prozesses. Kleine Verwischungen sind zu erkennen, durch den Abdruck der Hände auf dem Bild. Es ist daher zu empfehlen bei gewissen Zeichnungsmethoden ein Blatt Papier unter den Handballen zu legen, wenn auf farblichen Flächen gearbeitet wird.

Tags: Acrylfarben, Graphitstift, Ölfarben
Autor: Künstlerbedarf | 04.09.2015 um 13:49 Uhr | 0 Kommentare

Mit einfachen Motiven zum ersten Ölbild


Für Beginner eignet sich eine Form des Ölmalens, die mit Kontrolle und behutsamen Auftragen der Farbe ausgeführt wird. Mit dieser Methode vermeidet man Kleckse oder lange Farbnasen auf dem Bild, da man sehr feine Haarpinsel verwendet. Allerdings benötigt dieses Vorgehen auch eine Menge Geduld. Doch sollte man sich in seinem kreativen Schaffen eh viel Raum und Zeit nehmen. Kunst ist ja kein Wettrennen. Schon beim Anlegen der Basis für die kleinformatigen Bilder, das Anlagen der Untermalung, kann sich bis zu einigen Tagen hinziehen. Doch durch dieses ruhige und geduldige Arbeiten kann man sich gleich in der Pinselführung üben.
Sowohl für die Untermalung verwendet man Acrylfarbe. Für das spätere Auftragen der Motive kommen dann die Ölfarben hinzu. Die Haarpinsel für Öl- und Acrylfarben sollten in der Stärke 2 bis 4 bereitliegen, damit sie für die Methode fein genug sind. Das Acryl mischt man mit etwas Wasser. Für die Ölfarben kann man Terpentin benutzen. Doch Vorsicht, nicht die Nase zu lange über dem Terpentin halten.
Daneben braucht ein Künstler für Ölmalerei noch ein paar Utensilien, wie Palette aus Holz oder Glas für die Ölfarben. Dazu dürfen auch die Lappen zum Reinigen der Malmittel nicht fehlen.Tags: Ölfarben, Acrylfarben, Pinselführung
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