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Autor: Künstlerbedarf | 22.05.2017 um 15:06 Uhr | 0 Kommentare

Edler Grund – Holzplatten für Tafelbilder

 

Die Tradition für Holzplatten beginnt im alten Ägypten. In Europa wurde sie bis ins 16. Jahrhundert fortgesetzt und später durch das Gebrauch von Keilrahmen weitestgehend abgelöst. Damaliger Vorteil für Leinwände im Keilrahmen war, dass sie anders als die Holzplatten durch Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen keine Risse bekam.

Vorteil der Bildträgers auf dem natürlichen Material, ist die Stabilität von Holzplatten und Malplatten. Holz bleibt robust, gibt nicht nach oder wellt beim Farbauftrag. Auch den starken Auftrag von Farben, wie er bei der Acrylmalerei gern einmal verwendet wird, nehmen Holzplatten mühelos an.

Untergründe aus Holz bedürfen allerdings einiger Bedingungen. Das Holz sollte trocken sein und schon länger gelagert haben. So ist sichergestellt, dass es nicht verzieht und das Holz nach dem Farbauftrag noch stark nacharbeitet. Dennoch sollte man den Holzplatten eine gleichmäßige Temperatur gönnen. Heiße, trockene Heizungsluft greifen auch moderne Holzplatten an.

Nach früheren Regeln galten bis zu vier Jahren Lagerzeit für ideal. Auf heutige moderne Holzplatten müssen, aufgrund aktueller Herstellungsverfahren und hochwertigen Grundierungen, nicht so lange gewartet werden. Sie sind sofort einsetzbar und sehr kostengünstig zu erhalten.

Zu den beliebtesten Holzarten für Tafelbilder gehören in Deutschland Linde und Buche aber auch Fichte, Eiche und sogar Tannenholz wird gern verwendet. Unterschieden werden die Holzarten im Härtegrad. Allerdings haben Massivholzplatten einen Nachteil. Mögen sie wunderschön aussehen, sie sind oftmals nicht 100 prozentig frei von Verzügen. Spanplatten und industriell gefertigte Holzmalpatten sind hier geeigneter und werden sogar von renommierten Künstlern wie Rudolf Hausner verwendet.

Tags: Malplatten, Acrylfarben, Kunstunterricht
Autor: Künstlerbedarf | 10.12.2015 um 16:14 Uhr | 0 Kommentare

Jedes Werk braucht den richtigen Halt

 

So wie es für jeden Topf den passenden Deckel gibt, so findet sich für jedes Bild auch der geeignete Bilderrahmen. Bilderrahmen können dabei schlicht sein und dem Bild einen leichten Halt geben, sie können aber zu einem eigenen Kunstobjekt gediehen. Je nach Werk lassen sich Rahmungen finden, die das Bild und seinen Wirkung unterstützen oder verfeinern.

Die Verwendung von Galerierahmen oder Keilrahmen als unterstützendes und strukturierendes Mittel entstammt dem 15. Jahrhundert und kam in der Moderne wieder aus der Mode. Beim Material klassischer Bilderrahmen gab es auch regionale Unterschiede. Lindenholz war in Deutschland sehr beliebt, während englische Renaissance-Maler Rahmen aus Eichenholz bevorzugten. Heutzutage sind Bilderrahmen aus  Abachi-Holz oder dem hochwertigen Amerikanischen Whitewood Holz beliebt.

Der Bilderrahmen eröffnet zudem einen neuen kreativen Raum, denn er lässt sich auch einfach selbst fertigen und auf die eigenen Wünsche konzipieren. Neben fertig montierten Bilderrahmen für Galerierahmen und Keilrahmen, die sich ebenfalls verzieren und bearbeiten lassen, gibt es Bausätze für Bilderrahmen und unterschiedliche Ansprüche. Ein Bausatz für Bilderrahmen gibt diese Freiheit ohne auf die mühsame Suche nach dem Material zu gehen.

Neben einem Bilderrahmen findet ein Werk auch durch den Untergrund sehr viel Stabilität. Malplatten erfüllen unter anderem diese Funktion. Sie können mit einem Maltuch auf der einen und mit Papier auf der anderen Seite kaschiert sein. Malplatten gibt es in verschiedenen Größen. Lässt man sich auf kleinere Größen ein, so erhält man auch eine gute Alternative zu Keilrahmen.
 

Tags: Bilderrahmen, Bausatzrahmen, Malplatten
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