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Autor: Künstlerbedarf | 22.09.2016 um 14:38 Uhr | 0 Kommentare

Bühnenmalerei / Theatermalerei


Bühnenmaler schaffen grossformatige Bilder, Oberflächen von Gegenständen (z.B. Möbel) oder Hintergründe.
Zur Arbeit eines Bühnenmalers gehört es auch Blattmetallen Gegenstände zu vergolden, zu versilbern oder andere metallische Imitationen vorzunehmen. Imitationen von Holz und Marmor gehören ebenso das Repertoire eines Bühnenmalers.


Da im Theater im Gegensatz zum Film der Zoom sehr klein ist, das Gemalte kaum von der Nähe betrachte wird, müssen die Motive auf Entfernung wirken. Bühnenhintergründe die den gesamten Theaterhof abdecken sind Prospekt.

Bühnenmalerei wird stehend ausgeführt. Das Prospekt liegt dabei in Bahnen oder komplett auf dem Boden. Damit wird klar - Bühnenmaler brauchen besondere Malutensilien, besondere Pinsel (z.B. Pinsel mit Schäften über 90cm). Zudem ist die Malweise dem übergroßen Format angepasst.

Zunächst wird die Vorlage in Raster aufgeteilt. Dieses Raster wird dann in der Vergrößerung auf das finale Prospekt übertragen. In jedem so entstandenen Raster kann dann per Kohlestab das Motiv Raster für Raster erst vergrößert und dabei skizzenhaft übertragen werden. Die Skizzenstriche werden dann durch Farblinien ergänzt. Die durch die Linine entstandenen Räume werden dann mit Farben gefüllt bis das Bild steht.

Mit Schattenlininen, die dann durch die Beleuchtung noch verstärkt werden, rundet sich das Bild ab.

 Tags: Kohlezeichnung, Malen, Leinwand, Pinsel, Format
Autor: WiSL GmbH | 22.09.2016 um 14:33 Uhr | 0 Kommentare

Bühnenmalerei / Theatermalerei


Bühnenmaler schaffen grossformatige Bilder, Oberflächen von Gegenständen (z.B. Möbel) oder Hintergründe.
Zur Arbeit eines Bühnenmalers gehört es auch Blattmetallen Gegenstände zu vergolden, zu versilbern oder andere metallische Imitationen vorzunehmen. Imitationen von Holz und Marmor gehören ebenso das Repertoire eines Bühnenmalers.


Da im Theater im Gegensatz zum Film der Zoom sehr klein ist, das Gemalte kaum von der Nähe betrachte wird, müssen die Motive auf Entfernung wirken. Bühnenhintergründe die den gesamten Theaterhof abdecken sind Prospekt.

Bühnenmalerei wird stehend ausgeführt. Das Prospekt liegt dabei in Bahnen oder komplett auf dem Boden. Damit wird klar - Bühnenmaler brauchen besondere Malutensilien, besondere Pinsel (z.B. Pinsel mit Schäften über 90cm). Zudem ist die Malweise dem übergroßen Format angepasst.

Zunächst wird die Vorlage in Raster aufgeteilt. Dieses Raster wird dann in der Vergrößerung auf das finale Prospekt übertragen. In jedem so entstandenen Raster kann dann per Kohlestab das Motiv Raster für Raster erst vergrößert und dabei skizzenhaft übertragen werden. Die Skizzenstriche werden dann durch Farblinien ergänzt. Die durch die Linine entstandenen Räume werden dann mit Farben gefüllt bis das Bild steht.

Mit Schattenlininen, die dann durch die Beleuchtung noch verstärkt werden, rundet sich das Bild ab.

 Tags: Kohlezeichnung, Malen, Leinwand, Pinsel, Format
Autor: Künstlerbedarf | 06.09.2016 um 10:44 Uhr | 0 Kommentare

Licht ins Schwarz

Schwarz und Weiß gibt es ja eigentlich nicht in der Kunst. Weil wir doch immer auf der Suche nach Vereinfachung im Leben sind, hilft es uns doch manches Mal über das zu sprechen was wir meinen. Lassen wir mal Licht ans Schwarz.
Um Schwarz zu erzeugen kommen verschiedenen Techniken zum Einsatz, Schwarz kann flüssig daherkommen oder in fester Form. Schwarz lässt sich über Graphit, Kohle, Kreiden und Tuschen und  über Aquarellfarben ausdrücken.

Und weil es ja Schwarz an sich nicht gibt, lohnt mal ein Blick auf die Pigmente, die das Schwarz hervorbringen. Schwarzes kommt aus Kohle oder Ruß und ist wohl eines der ältesten Pigmente. Spätestens mit der Beherrschung des Feuers muss dieses Pigment verfügbar gewesen sein.
Man kann sich lebhaft vorstellen, wie mit einem Stück Holzkohle erste Zeichen, Symbole und Formen auf Oberflächen gezaubert wurden.

Eine lange Zeit in der künstlerischen Menschheitsgeschichte war das Schwarz dominierend. Von der Höhlenmalerei bis zur chinesischen Kalligrafie war die Farbigkeit praktisch null. Sicher war es eine Frage des Geldes und er Verfügbarkeit andersfarbiger Pigmente, die die Kunst so einfarbig entwickeln ließ. Mit der Kraft der Vorstellung konnte sich der Betrachter die Skizzen kolorieren.

Mit dem Eintretend er Impressionisten in die Kunstgeschichte, ist die Farbe unverzichtbar geworden.

 Tags: Kalligrafie, Schwarz, Tusche, Graphitstift, Kohlepapier, Kohle, Kohlezeichnung
Autor: Künstlerbedarf | 10.10.2016 um 02:17 Uhr | 0 Kommentare

Der Start ins Stillleben

 

Das Zeichnen oder Malen von Stillleben ist zeitaufwendig. Dies bedeutet, dass sich die Lichtverhältnisse ändern können durch die sich bewegende Sonne. Wer also nicht nur einmal am Tag für eine Stunde über mehrere Wochen am Stillleben arbeiten möchte, der kann schlicht eine Lampe nutzen, um mit künstlichem Licht zu arbeiten. Stellt man die Lampe in unterschiedlichen Winkeln auf, lassen sich verschiedene Schattenwürfe erzeugen. Dem Experimentieren mit Licht sind somit keine Grenzen gesetzt. Der Blickwinkel ein entscheidender Faktor beim Stillleben. Allzu schnell nimmt man einen anderen Winkel zum Arrangement ein, was das Abbild verzehrt. Hier kann eine Fotografie des Stilllebens helfen, von dem man abzeichnet, um einen konstanten Blick zu behalten.

Beim Vorzeichnen auf Skizzenpapier sollte zunächst darauf geachtet werden, nur sanfte Linien auf dem Papier zu ziehen, damit man Fehler durch einen Radiergummi leicht löschen kann. Also erst einmal das Dreieck zeichnen als grobe Orientierung und dann die Gegenstände als schlichte geometrische Formen einfügen. Ebenfalls sollte darauf geachtet werden, zwischen dem Rand des Blattes Papier und den gezeichneten Gegenstände genügend Platz zu lassen. Nach diesem Schritt kann man beginnen Schattierungen einzufügen und sich so zum fertigen Stillleben vorarbeiten.
 

Tags: Stillleben, Skzizzenpapier, Kohlezeichnung
Autor: Künstlerbedarf | 13.09.2016 um 02:10 Uhr | 0 Kommentare

Stillleben in all ihren Formen

 

Für eine akzeptable Gruppierung der Gegenstände sind Skizze-Zeichnungen mit Kohlestiften oder Bleistiften von Vorteil. Die Gegenstände sollte in ihren rudimentären Formen gezeichnet werden, um ein grobes Bild der Konstellationen und Proportionen zu erhalten.

Eine der beliebtesten Formen im Stillleben ist das Dreieck. Das Dreieck wirkt optisch als solide und verleiht dem Bild eine Festigkeit. Das Dreieck kann in optischer Tiefe als Pyramide dargestellt werden, womit bereits ein ästhetisches Element im Bild erzeugt wurde. Dieses Vorgehen ist beim Zeichnen wie beim Malen von Stillleben identisch. Also einfach die Gegenstände in leichter Dreiecksform anordnen und dann die einzelnen Formen auf das Skizzenpapier bringen.

Thematische Zusammenhänge im Bild erzeugen die aufeinander abgestimmten Gegenstände. Im Beispiel einer Obstschale sind es Früchte. Diese sind meist rund. Fügt man dem Bild nun ein eckiges Element hinzu wie eine Obstkiste und einen Fruchtsaft-Karton erzeugt man einen interessanter und inhaltlich passenden Kontrast. Das Bild wirkt spannender.

Eine weitere hilfreiche Methode zur Vorbereitung ist das Abfotografieren der arrangierten Gegenstände. Dazu einfach die Gegenstände auf einem Tisch anordnen und dann das Foto knipsen. Vorsicht, nicht gegen das Licht fotografieren! Dann das Foto im größeren Format ausdrucken, um dann das Stillleben vom Foto abzuzeichnen oder abzupausen. Dies übt gleichzeitig den Umgang mit dem Kohlestift oder dem Bleistift.
 

Tags: Stillleben, Skzizzenpapier, Kohlezeichnung
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