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Autor: Künstlerbedarf | 14.05.2018 um 14:58 Uhr | 0 Kommentare

Das Wandern ist des Künstlers Lust.

Blühende Landschaften, Sonnen geflutete Strände und leuchtende Bergwelten, zwischendrin rüstige Herren mit Spazierstöcken. Die Romantiker des 19. Jahrhunderts schwelgten in der Sehnsucht nach authentischen Naturerlebnissen und Müßiggang fernab der politischen Krisen in ihrer Zeit. Das Thema der Wanderlust war geboren.

Die Ausstellung „Wanderlust“ vom 10.05.2018 bis 16.09.2018 in der Alte Nationalgalerie in Berlin widmet sich mit Werken u.a. von Caspar David Friedrich, Jens Ferdinand Willumsen und Auguste Renoir einer idealisierten Natursicht.

Der berühmte „Wanderer über dem Nebelmeer“ von Caspar David Friedrich wirkt in der virtuosen Ölmalerei wie ein sphärisches Wesen im Aufbruch in eine fremde Welt. Ein modernes Frauenbild bringt Jens Ferdinand Willumsen mit elegantem Pinsel auf die Leinwand. Auf seinem Bild der „Bergsteigerin“ wird eine Frau in den Mittelpunkt des körperlich strapaziösen Wanderns gerückt, anstatt wie sonst nur auf das Thema des Spaziergangs reduziert zu werden.

Ob die die Meistermaler jeden abgebildeten Ort selbst besucht hatten, bleibt fraglich, denn trotz ihrer sehnsuchtsvollen Suche mit Ölfarben und Aquarellfarben, wussten sie, dass sie nach Idealen gierten, die außerhalb der Wirklichkeit stehen.

Mit Skizzenbuch oder praktischer Staffelei kann man nun im Frühling seiner Wanderschaft frönen und sich von der Natur und der inneren Entschleunigung inspirieren lassen.Tags: Aquarell, Ölfarben, Skizzenpapier
Autor: Paul Hofmann | 15.05.2018 um 13:30 Uhr | 0 Kommentare

Bleistift geschnappt! Teil 3

Bleistift geschnappt, mit Teil 3 geht’s in’s Detail! Hier geht’s darum, wann und wo Details wichtig sind. Denn selbst wenn ihr euch für einen Detailgrad entschieden habt, heißt das noch lange nicht, dass das gesamte Bild den gleichen Detailgrad haben muss! Bestimmte Dinge, wie Fenster oder Türen, bekommen von Einsteigern oft mehr Details als nötig. Wenn sie selbst nicht einer der Hauptdarsteller des Bildes sind, dann stehlen sie ihm damit nur die Show! Auch hier gilt wieder:  Einsteiger sollten den Detailgrad generell erst einmal niedriger wählen.
Mit Detailgraden zu spielen ist eine geniale Möglichkeit, um den Blick auf die richtigen Punkte im Bild zu lenken. Unabhängig davon kann man anfangs auch als Faustregel nehmen: je weiter ein Element in den Hintergrund rückt, desto detail-ärmer ist es. Erfahrene Zeichner können so aber auch beispielsweise Bildunschärfe, wie wir sie etwa von Fotos kennen, im Vordergrund simulieren.
Sollen bestimmte Muster zum Einsatz kommen, ist es ratsam, sie auf dem Hintergrund einer größeren, einfarbigen Quelle innnerhalb des Bildes anzubringen und sie „einzurahmen“. So kann das Auge die Muster besser erfassen, wahrnehmen und einordnen. Zudem wirkt es nicht zu überladen. Soll darüber hinaus das Muster eine bestimmte Wirkung erzielen, ist es eine gute Idee, es noch zwei, drei Mal auf kleineren Objekten im Bild wieder auftauchen zu lassen. Die Struktur gewinnt so mehr Raum und mehr Einfluss auf die Stimmung des Bildes.  Lasst dabei nie die Gesamtwirkung eures Werks aus dem Auge. Zu viele Muster können das Bild schnell überladen, wenn man sie nicht sehr vorsichtig und ausgewählt platziert.
 
Damit habt ihr das theoretische Handwerkszeug um sofort loszulegen! Für das praktische Handwerkszeug findet ihr natürlich alles, was ihr benötigt, in unserem Shop :)Tags: Zeichnen, Skizzenpapier, Einsteiger, Graphitstift
Autor: Paul Hofmann | 12.05.2018 um 13:27 Uhr | 0 Kommentare

Bleistift geschnappt! Teil 2

Bleistift geschnappt, jetzt machen wir uns an die Ausarbeitung eures Bildes! Nachdem ihr euch für ein Skribbel entschieden habt, können wir endlich an’s Eingemachte gehen. Überlegt euch dafür vorher, wie groß das Bild werden soll und vor allem auch wie detailliert. So habt ihr von vornherein ein wesentlich besseres Gefühl vom möglichen  Zeitumfang des Bildes. Falls ihr noch ungeübt mit Perspektiven seid, zeichnet euch die Linien leicht vor. Damit dienen sie euch als super Vorlage und hinterlassen nachher keine Rückstände, wenn sie ihren Dienst getan haben. Und keine Sorge: Perspektiven sind etwas, was wir alle lernen müssen – aber das ist auch die gute Nachricht! Bleibt einfach dran und ihr werdet Bild für Bild feststellen, wie ihr ein immer besseres Gefühl dafür bekommt.

Dann könnt ihr beginnen, vom zunächst skizzenhaften bis zum schrittweise von euch vorgesehenen Detailgrad zu zeichnen. Achtung: gerade als Anfänger verzettelt man sich allzu leicht in Details und ist leicht frustriert, wenn man ein Bild nie zu Ende bringt. Belasst in dem Fall das Bild lieber skizzenhaft, und wendet anschließend mehr Zeit für Licht und Schatten auf. Die sind mit ihrer Fähigkeit zur Plastizität wahre Effekt-Könige und können ein Bild immer gut finishen und abrunden. Wie bei den Perspektiven werdet ihr auch für das richtige Lichtspiel mit zunehmender Erfahrung ein immer besseres Gefühl dafür bekommen. Lichtverhältnisse zu meistern lohnt sich wie nichts Anderes beim Zeichnen. Beeindruckende Ergebnisse sind damit garantiert!

Falls ihr mit Farbe zeichnen wollt, ist das natürlich auch möglich. Beachtet aber dabei, dass hier nochmals einige extra Anforderungen auftreten. Für farbiges Zeichnen solltet ihr darum schon ein wenig Erfahrung mitbringen, um nicht frustriert zu werden.


Im letzten und dritten Teil geht’s noch tiefer in’s Detail >>
 Tags: Zeichnen, Skizzenpapier, Einsteiger, Graphitstift
Autor: Künstlerbedarf | 18.06.2018 um 13:26 Uhr | 0 Kommentare

Kunst mit Kreide - Von der Strasse in die Galerie

Die wahre Street-Art ist aus Kreide und kommt aus Kinderhänden. Die Leinwand der jungen Künstler sind die Gehsteige der Stadt, die mit farbenfrohen Tierwelten und Hüpfspielen bunt bemalt werden.

Doch hat die Kreide in der Kunst eine lange Geschichte die ins 15. Jahrhundert zurückgeht. Dort konnten die Künstler nur auf die Farben Schwarz, Weiß und Rot zurückgreifen. Heutige edle Graphitkreiden kommen nah an das Original von vor hunderten Jahren heran.

Pastellkreiden wurden von den Meistern bevorzugt für ihre Skizzen genutzt, dazu zählen Michelangelo oder auch Raffael. Die Malerei mit Pastellkreiden verlor ab de 17. Jahrhundert ihr Schattendasein. Nicht nur Skizzen sondern auch fertige Kunstwerke mit Kreide waren vor allem in der Porträtmalerei sehr beliebt.

Portraitmaler schätzten an der Künstlerkreide die samtige Struktur, die den Strichen auf dem Maltuch eine ganz spezielle Leuchtkraft verleiht. Fixative sind bei der Pastellmalerei mit Kreide unumgänglich um die Farbpracht zu schützen.Tags: Pastellmalerei, Zeichnen, Skizzenpapier
Autor: Paul Hofmann | 08.05.2018 um 12:55 Uhr | 0 Kommentare

Bleistift geschnappt! Teil 1

Bleistift geschnappt, jetzt geht’s an’s Skribbeln! Oder wahlweise auch ein Filzstift, Ölfarben oder was euch eben so liegt. Achtet dabei aber auf jeden Fall darauf, das richtige Papier zu verwenden! Unterschiedliche Materialien stellen unterschiedliche Anforderungen an das Papier.

Seid ihr also bereit mit eurer Skizze loszulegen, wird zuerst geskribbelt! Das heißt? Skribbeln ist die Tätigkeit bei der ihr im Kleinen erst einmal ein Konzept eures Bildes schafft. Größer als eine Postkarte muss es dabei nicht sein und ihr müsst auch keine Mühe mit irgendwelchen Details machen. Worauf es ankommt ist: Wo steht etwas im Bild? Wie sind die Lichtverhältnisse und wie ist die Perspektive? So könnt ihr vorher schon auf dem Papier brainstormen, was für Bild ihr zeichnen möchtet, und ob es spannend wirkt, ob es die Wirkung erzielen kann, die ihr euch wünscht. Probiert ruhig immer etwa eine Hand voll Skribbels aus, bevor ihr euch entscheidet. Ihr werdet merken, dass ihr sehr schnell ein ganz anderes Gefühl für Bildkompositionen erlangen werdet!
 
Weiter geht’s im zweiten Teil der Zeichenstrecke, wo wir uns an die konkrete Ausarbeitung unseres Bildes machen! >>
 Tags: Zeichnen, Skizzenpapier, Einsteiger, Graphitstift
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