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Autor: Künstlerbedarf | 14.12.2018 um 14:10 Uhr | 0 Kommentare

Flinke Füße! Klimt-Ausstellung noch bis 6. Januar in Halle (Saale)

In diesem Jahr wäre der Maler Gustav Klimt 100 Jahre geworden. Zum Andenken eines der größten Meister des Jugendstils, der mit dem Pinsel genauso wie mit dem Kohle-Stift große Werke schuf, eröffent das Kunstmuseum Moritzburg in Halle an der Saale eine einzigartige Werkschau und damit die einzige Klimt-Schau Europas, Österreich ausgenommen.

Gezeigt werden Zeichnungen und Gemälde mit dem typischen feinen Pinselstrich des Wiener Meisters von seinem Karrierebeginn an der Akademie bis zur virtuosen Ölmalerei bis in das Todesjahr 1918. Die Werke Gustav Klimts beeindrucken neben ihrer hohen kunsthandwerklichen Finesse vorallem durch den mutigen Blick des Künstlers auf seine Motive, mit dem er bereits in Richtung der Avant-Garde-Kunst sah und als Vorreiter der Modernen Kunst gilt.

Die Gustav-Klim-Ausstellung des Kunstmuseums Moritzburg in Halle (Saale) zusammen mit einem Begleitprogramm, an dem sich die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle mit Vorträgen, Konzerte und Einzelausstellungen beteiligen, ist noch bis zum 06.01.2019 zu bewundern.Tags: Stifte, Ölfarben, Skizzenpapier
Autor: Künstlerbedarf | 15.10.2018 um 11:20 Uhr | 0 Kommentare

Kunst zum Reinfallen

Mehr als ein kleines Malheur passierte einem Besucher des Museums Serralves in der portugiesischen Stadt Porto. Er fiel in eine Kunstwerk des Bildhauers Anish Kapoor. Dieser hatte ein Loch in den Boden installiert, dass der Gast für aufgemalt hielt und schwupps darin verschwand.

Zum Bemalen der Wände des 2,5 Meter tiefen Lochs verwendete der Künstler Das Farbpigment „Vantablack“, ein fast ultimatives Schwarz. Es absorbiert so gut wie alles Licht und hinterlässt dadurch beim Betrachter keine Tiefenwirkung. So erscheint das reale Loch wie aufgemalt.

Trotz der perfekten optischen Täuschung, mit der Anish Kapoor sehr gerne in seinen Werken spielt, hatte der Besucher gute Chancen nicht Reinzufallen auf die Täuschung und in die Installation. Warnschilder und Personal weisen alle Gäste auf das Risiko hin.

Mehr Aufmerksamkeit hätte das Personal auch einem Kunstwerk von Arthur Köpcke in Nürnberg schenken sollen. Sein als Kunst gemeintes Kreuzworträtsel wurde von einem Besucher kurzer Hand gelöst.

Wer sich selbst mal an optischen Täuschungen wie M.C. Escher versuchen möchte nimmt Zeichenpapier und professionelle Stifte für den Künstlerbedarf zur Hand. Auch mit Ölfarben lassen sich täuschend echte Wirklichkeiten auf die Leinwand bringen.Tags: Stifte, Ölfarben, Skizzenpapier
Autor: Künstlerbedarf | 09.07.2018 um 18:47 Uhr | 0 Kommentare

Loving Vincent.... Ein Film führt durch die animierte Welt der Gemälde van Goghs

Ein Künstler lebt in seinen Bildern weiter. Tief in die Bilder von Vincetn Van Gogh eintauchen, können die Zuschauer im Film "Loving Vincent" und so dem Leben und Schaffen des Künstlers auf besondere Weise näher kommen. Erzählt wird die Reise eines jungen Kuriers, der nach dem Tod von Goghs einen Brief der Künstlers an dessen Bruder zu übermitteln.

Auf dieser Riese bilden die außergewöhnlichen Gemälde aus Ölfarben den Hintergrund und die Bühne für die einzelnen Szenen. Die Gemälde werden durch neueste Animationstechnik zum Leben erweckt. So kann der Zuschauer durch den Film die wundervollen leuchtenden Farben und die einzigartige Maltechnik bewundern.


Tags: Aquarell, Ölfarben, Skizzenpapier
Autor: Künstlerbedarf | 14.05.2018 um 14:58 Uhr | 0 Kommentare

Das Wandern ist des Künstlers Lust.

Blühende Landschaften, Sonnen geflutete Strände und leuchtende Bergwelten, zwischendrin rüstige Herren mit Spazierstöcken. Die Romantiker des 19. Jahrhunderts schwelgten in der Sehnsucht nach authentischen Naturerlebnissen und Müßiggang fernab der politischen Krisen in ihrer Zeit. Das Thema der Wanderlust war geboren.

Die Ausstellung „Wanderlust“ vom 10.05.2018 bis 16.09.2018 in der Alte Nationalgalerie in Berlin widmet sich mit Werken u.a. von Caspar David Friedrich, Jens Ferdinand Willumsen und Auguste Renoir einer idealisierten Natursicht.

Der berühmte „Wanderer über dem Nebelmeer“ von Caspar David Friedrich wirkt in der virtuosen Ölmalerei wie ein sphärisches Wesen im Aufbruch in eine fremde Welt. Ein modernes Frauenbild bringt Jens Ferdinand Willumsen mit elegantem Pinsel auf die Leinwand. Auf seinem Bild der „Bergsteigerin“ wird eine Frau in den Mittelpunkt des körperlich strapaziösen Wanderns gerückt, anstatt wie sonst nur auf das Thema des Spaziergangs reduziert zu werden.

Ob die die Meistermaler jeden abgebildeten Ort selbst besucht hatten, bleibt fraglich, denn trotz ihrer sehnsuchtsvollen Suche mit Ölfarben und Aquarellfarben, wussten sie, dass sie nach Idealen gierten, die außerhalb der Wirklichkeit stehen.

Mit Skizzenbuch oder praktischer Staffelei kann man nun im Frühling seiner Wanderschaft frönen und sich von der Natur und der inneren Entschleunigung inspirieren lassen.Tags: Aquarell, Ölfarben, Skizzenpapier
Autor: Paul Hofmann | 15.05.2018 um 13:30 Uhr | 1 Kommentar

Bleistift geschnappt! Teil 3

Bleistift geschnappt, mit Teil 3 geht’s in’s Detail! Hier geht’s darum, wann und wo Details wichtig sind. Denn selbst wenn ihr euch für einen Detailgrad entschieden habt, heißt das noch lange nicht, dass das gesamte Bild den gleichen Detailgrad haben muss! Bestimmte Dinge, wie Fenster oder Türen, bekommen von Einsteigern oft mehr Details als nötig. Wenn sie selbst nicht einer der Hauptdarsteller des Bildes sind, dann stehlen sie ihm damit nur die Show! Auch hier gilt wieder:  Einsteiger sollten den Detailgrad generell erst einmal niedriger wählen.
Mit Detailgraden zu spielen ist eine geniale Möglichkeit, um den Blick auf die richtigen Punkte im Bild zu lenken. Unabhängig davon kann man anfangs auch als Faustregel nehmen: je weiter ein Element in den Hintergrund rückt, desto detail-ärmer ist es. Erfahrene Zeichner können so aber auch beispielsweise Bildunschärfe, wie wir sie etwa von Fotos kennen, im Vordergrund simulieren.
Sollen bestimmte Muster zum Einsatz kommen, ist es ratsam, sie auf dem Hintergrund einer größeren, einfarbigen Quelle innnerhalb des Bildes anzubringen und sie „einzurahmen“. So kann das Auge die Muster besser erfassen, wahrnehmen und einordnen. Zudem wirkt es nicht zu überladen. Soll darüber hinaus das Muster eine bestimmte Wirkung erzielen, ist es eine gute Idee, es noch zwei, drei Mal auf kleineren Objekten im Bild wieder auftauchen zu lassen. Die Struktur gewinnt so mehr Raum und mehr Einfluss auf die Stimmung des Bildes.  Lasst dabei nie die Gesamtwirkung eures Werks aus dem Auge. Zu viele Muster können das Bild schnell überladen, wenn man sie nicht sehr vorsichtig und ausgewählt platziert.
 
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