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Autor: Künstlerbedarf unf Keilrahmen | 17.11.2017 um 09:08 Uhr | 0 Kommentare

Dekoratives an der Wand – nicht nur das Motiv auch die die Hängung bestimmt die Wirkung

Wer beschafft einem ein schönes Motiv für die Wanddekoration? Da gibt es zwei Wege. Ein Weg führt in den Kunsthandel, auf den Kunstmarkt oder in eine Galerie. Der andere Weg führt ins Ich, zur eigenen Hand und der eigenen Inspiration.
Wer sich also nicht mit dem Einheitsbrei der Keilrahmen von CEWE, Rossmann oder Rossmann begnügen will, wird selbst tätig. Wenn das geschafft ist, muss man sich fragen oder fragen lassen, welche Hängung passt zu den Motiven. Das ist dann wieder egal ob man die eigenen Arbeiten auf Leinwand oder gekaufte Acrylarbeiten aufhängen möchte. Hiere ein paar Tipps für eine effektvolle Hängung.

Ihre Bilder müssen nicht unbedingt aus einem Guss sein, um nebeneinander in einer geeigneten Hängung bestehen zu können. Bilder werden in unterschiedlichen Höhen, in unterschiedlichen Formaten und unterschiedlichen Rahmen gehängt. Das erzeugt
Bevor man die Hängung an die Wand bringt, hilft es, sich einen Eindruck zu verschaffen, indem man die Arbeiten in gewünschte Reihung auf dem Boden anordnet.

Die vertikale Ordnung.
Nehmen Sie eine gedachte Linie, die in ihrem Rahmenensemble von oben nach unten führt, und zwar in der Mitte. Rechts und links dieser gedachten Linie orientieren sich die Außenkanten der Bilder.

Die horizontale Ordnung
Gleichermaßen geht man vor, wenn man sich eine horizontale Linie denkt. Die jeweilige Ober- und Unterkante der Bilderrahmen liegt unter oder dann über der gedachten Horizontale.

Der äußere Rahmen
Eine etwas aufwendigere Variante ist Idee einen Rahmen um die Hängung zu legen. Alle Außenkanten der Bilder ergeben einen runden, ovalen oder eckigen Rahmen. Die Hängung im äußeren Rahmen muss aber an geeigneter Stelle vorher probiert werden. Dazu ist es sinnvoll die Bilderrahmen auf dem Boden zu arrangieren.

Die untere Linie
Für hohe Räume eignet sich die Hängung mit Orientierung an einer unteren Linie. Alle Unterkanten der Bilderrahmen sind einheitlich an einer unteren gedachten Linie ausgerichtet.

Petersburger Hängung
Wer vermitteln will – „ich kann mich nicht beschränken“, hängt nach Petersburger Hängung. Hier werden Bilder auf der ganzen Wand von unten nach oben gehängt. Dabei ist es unerheblich, ob man gedachten Linien folgt vielleicht die Formate vereinheitlicht.Tags: Format, Rahmen, Papier, Museum, Ausstellung
Autor: Künstlerbedarf | 09.03.2017 um 00:46 Uhr | 0 Kommentare

Gallery Weekend Berlin leitet im April das Kunstjahr 2017 ein

Was die Berlinale für den Film und die Fashion Week Berlin für die Mode, dass ist die Gallery Weekend Berlin für die moderne Kunstszene. In 47 renommierten Galerien werden im April herausragende Werke namhafter Kunstschaffenden wie Katja Strunz, Paolo Chiasera und Guan Xiao präsentiert.

Die Gallery Weekend Berlin geht 2017 in ihr 13 jähriges Bestehen und gilt neben der documenta in Kassel als einer der großen deutschen Ausstellungsplattform und als Diskussionsforum für und über zeitgenössische Kunst.

Am Wochenende vom 28. bis 30. April werden wie auch in den Jahren zuvor über 20.000 Besucher erwartet. Darunter nationale und internationale eingeladene Sammler, Kuratoren, Kunstexperten und natürlich Künstlerinnen und Künstler.

Wer sich inspirieren möchte mit exzellenter Kunst und profunden Gesprächen findet hier die Galerien-Liste der Gallery Weekend Berlin 2017.Tags: Format, Museum, Kunstunterricht
Autor: Künstlerbedarf | 12.12.2016 um 12:10 Uhr | 0 Kommentare

Zeitvertreib für Leinwandkenner

Es lässt sich trefflich philiosophieren, ob man sich künstlerisch betätigt, ob man kunstgewerblich produziert, ob man ein Hobby ausübt oder ob man als anerkannter Künstler eine Wirkung entfaltet.
Solche feinsinnigen Verlockungen verschieben wir mal auf das neue Jahr.


Da erfahrungsgemäß die letzen Minuten vor der Bescherung unendlich sind, hier mal ein kleiner Zeitvertreib für alle die das Bildende in der Kunst zu ihrer Leidenschaft machten.

Teste Deine Kenntnisse über Größen der Leinwand hier!

(...nicht zu verwechseln mit Leinwandgrößen...;-)

Tags: Leinwand, Meister, Canvas, Museum, Test, Kunstwissen
Autor: WiSL GmbH | 17.10.2016 um 16:40 Uhr | 1 Kommentar

Oil on Canvas

Auf den Erklärungstäfelchen der Meisterwerke in den Museen der Welt, findet sich oft die Bezeichnung "Oil on Canvas".
Was so selbstverständlich klingt setzt eigentlich ein ganzes Potpourrie an Leistungen voraus.


Sehen wir uns mal den Keilrahmen an: Ein Förster muss eine Baum gehegt haben, ein Holzfäller muss eine geeigenten Stamm gefällt haben. Ein Sägewerk muss den Stamm für die Keilrahmen gesägt haben, Ein Tischler muss die Leisten gehobelt, geschliffen und gekantet haben und der Rahmenbauer hat schließlich die Profile gesägt.

Für die Leinwand hat der Bauer Leinensamen ausgesät, Sonne, Regen, Boden und Insekten haben der Pflanze wachsen lassen. Die Fasern wurden gebrochen, gewässert, behandelt und zu einer Leinwand gewebt.

Der Rahmenbauer hat das Leinen auf den Rahmen gespannt. Ein Malergeselle hat die Grundierung aufgebracht und eine prüfende Hand hat nochmal alles für gut befunden, bis der Künstler die Projektionsfläche "Canvas" für seine Inspiration bekommen hat.



Wer hat das alles im Blick wenn wir die kurze Beschreibung "Oil on Canvas" lesen?
 
 

Tags: Museum, Leinwand, Canvas, Keilrahmen, Ölmalerei
Autor: Künstlerbedarf | 08.08.2016 um 12:12 Uhr | 0 Kommentare

Museen der Welt: British Museum

Die Idee des Museums, so wie wir es heute kennen, ist eigentlich noch gar nicht so alt, gemessen daran das die Menschen schon immer Produzenten von Kunst- und Kulturerzeugnissen waren.
Erst 1759 entsteht eines der ältesten Museen. Das British Museum, ganz im Geiste der Aufklärung, ist darum bemüht möglichst ein Abbild der gesamten menschlichen Kulturgeschichte wieder zu geben.
Von der Frühzeit bis zur Gegenwart, von Europa, Ägypten, Afrika bis Asien reicht die Spannweite der gesammelten Objekte. Die Geschichte der Menschen ist nicht einfach nur Gott gegeben, sondern eine von kulturellen Zusammenhängen und Entwicklungen weltweit.
Archäologische Objekte und Artefakte von der Mumie aus Ägypten, der Moai – die monumentalen Steinfiguren der Osterinseln bis hin zum Tee-Extraktkännchen MT 49 aus dem Jahr 1924 findet man so ziehmlich alles im British Museum. Wo liegt der Zusammenhang zwischen ägyptischen Grabbeigaben und einem modernen Teekännchen? Das eine für das Jenseits und das das andere offensichtlich für das Diesseits geschaffen? Für Ägypter war das Leben nach dem Tod eine unbestreitbare alltägliche Tatsache, wie für uns eben die Funktion einer Teekanne. Der Besucher kann entdecken wie Vorstellungen und Bedingungen im Laufe der Geschichte Kunst und Alltagsgegenstände geprägt haben. Die riesige Bandbreite, die fast etwas willkürlich wirkt, lässt den Besucher automatisch Zusammenhänge herstellen, zwischen Dingen, die man vielleicht vorher als voneinander getrennt betrachtet hat. Mit seinem universalen Anspruch ist das British Museum quasi selbst ein Kunstwerk, in dem es im großen Stil Objekte, die aus unterschiedlichen Epochen, Kulturen und von verschiedene Kontinenten stammen unter einem Dach versammelt.
Wer auf der Suche nach Anregung oder Motiven ist, kann sich hier wunderbar inspirieren lassen von Exotischem, Antikem und vermeintlich Alltäglichem. Tags: Kunstgegenstände, Museum, British
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