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Autor: Paul Hofmann | 15.05.2018 um 13:30 Uhr | 0 Kommentare

Bleistift geschnappt! Teil 3

Bleistift geschnappt, mit Teil 3 geht’s in’s Detail! Hier geht’s darum, wann und wo Details wichtig sind. Denn selbst wenn ihr euch für einen Detailgrad entschieden habt, heißt das noch lange nicht, dass das gesamte Bild den gleichen Detailgrad haben muss! Bestimmte Dinge, wie Fenster oder Türen, bekommen von Einsteigern oft mehr Details als nötig. Wenn sie selbst nicht einer der Hauptdarsteller des Bildes sind, dann stehlen sie ihm damit nur die Show! Auch hier gilt wieder:  Einsteiger sollten den Detailgrad generell erst einmal niedriger wählen.
Mit Detailgraden zu spielen ist eine geniale Möglichkeit, um den Blick auf die richtigen Punkte im Bild zu lenken. Unabhängig davon kann man anfangs auch als Faustregel nehmen: je weiter ein Element in den Hintergrund rückt, desto detail-ärmer ist es. Erfahrene Zeichner können so aber auch beispielsweise Bildunschärfe, wie wir sie etwa von Fotos kennen, im Vordergrund simulieren.
Sollen bestimmte Muster zum Einsatz kommen, ist es ratsam, sie auf dem Hintergrund einer größeren, einfarbigen Quelle innnerhalb des Bildes anzubringen und sie „einzurahmen“. So kann das Auge die Muster besser erfassen, wahrnehmen und einordnen. Zudem wirkt es nicht zu überladen. Soll darüber hinaus das Muster eine bestimmte Wirkung erzielen, ist es eine gute Idee, es noch zwei, drei Mal auf kleineren Objekten im Bild wieder auftauchen zu lassen. Die Struktur gewinnt so mehr Raum und mehr Einfluss auf die Stimmung des Bildes.  Lasst dabei nie die Gesamtwirkung eures Werks aus dem Auge. Zu viele Muster können das Bild schnell überladen, wenn man sie nicht sehr vorsichtig und ausgewählt platziert.
 
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Autor: Paul Hofmann | 12.05.2018 um 13:27 Uhr | 0 Kommentare

Bleistift geschnappt! Teil 2

Bleistift geschnappt, jetzt machen wir uns an die Ausarbeitung eures Bildes! Nachdem ihr euch für ein Skribbel entschieden habt, können wir endlich an’s Eingemachte gehen. Überlegt euch dafür vorher, wie groß das Bild werden soll und vor allem auch wie detailliert. So habt ihr von vornherein ein wesentlich besseres Gefühl vom möglichen  Zeitumfang des Bildes. Falls ihr noch ungeübt mit Perspektiven seid, zeichnet euch die Linien leicht vor. Damit dienen sie euch als super Vorlage und hinterlassen nachher keine Rückstände, wenn sie ihren Dienst getan haben. Und keine Sorge: Perspektiven sind etwas, was wir alle lernen müssen – aber das ist auch die gute Nachricht! Bleibt einfach dran und ihr werdet Bild für Bild feststellen, wie ihr ein immer besseres Gefühl dafür bekommt.

Dann könnt ihr beginnen, vom zunächst skizzenhaften bis zum schrittweise von euch vorgesehenen Detailgrad zu zeichnen. Achtung: gerade als Anfänger verzettelt man sich allzu leicht in Details und ist leicht frustriert, wenn man ein Bild nie zu Ende bringt. Belasst in dem Fall das Bild lieber skizzenhaft, und wendet anschließend mehr Zeit für Licht und Schatten auf. Die sind mit ihrer Fähigkeit zur Plastizität wahre Effekt-Könige und können ein Bild immer gut finishen und abrunden. Wie bei den Perspektiven werdet ihr auch für das richtige Lichtspiel mit zunehmender Erfahrung ein immer besseres Gefühl dafür bekommen. Lichtverhältnisse zu meistern lohnt sich wie nichts Anderes beim Zeichnen. Beeindruckende Ergebnisse sind damit garantiert!

Falls ihr mit Farbe zeichnen wollt, ist das natürlich auch möglich. Beachtet aber dabei, dass hier nochmals einige extra Anforderungen auftreten. Für farbiges Zeichnen solltet ihr darum schon ein wenig Erfahrung mitbringen, um nicht frustriert zu werden.


Im letzten und dritten Teil geht’s noch tiefer in’s Detail >>
 Tags: Zeichnen, Skizzenpapier, Einsteiger, Graphitstift
Autor: Paul Hofmann | 08.05.2018 um 12:55 Uhr | 0 Kommentare

Bleistift geschnappt! Teil 1

Bleistift geschnappt, jetzt geht’s an’s Skribbeln! Oder wahlweise auch ein Filzstift, Ölfarben oder was euch eben so liegt. Achtet dabei aber auf jeden Fall darauf, das richtige Papier zu verwenden! Unterschiedliche Materialien stellen unterschiedliche Anforderungen an das Papier.

Seid ihr also bereit mit eurer Skizze loszulegen, wird zuerst geskribbelt! Das heißt? Skribbeln ist die Tätigkeit bei der ihr im Kleinen erst einmal ein Konzept eures Bildes schafft. Größer als eine Postkarte muss es dabei nicht sein und ihr müsst auch keine Mühe mit irgendwelchen Details machen. Worauf es ankommt ist: Wo steht etwas im Bild? Wie sind die Lichtverhältnisse und wie ist die Perspektive? So könnt ihr vorher schon auf dem Papier brainstormen, was für Bild ihr zeichnen möchtet, und ob es spannend wirkt, ob es die Wirkung erzielen kann, die ihr euch wünscht. Probiert ruhig immer etwa eine Hand voll Skribbels aus, bevor ihr euch entscheidet. Ihr werdet merken, dass ihr sehr schnell ein ganz anderes Gefühl für Bildkompositionen erlangen werdet!
 
Weiter geht’s im zweiten Teil der Zeichenstrecke, wo wir uns an die konkrete Ausarbeitung unseres Bildes machen! >>
 Tags: Zeichnen, Skizzenpapier, Einsteiger, Graphitstift
Autor: Künstlerbedarf | 06.09.2016 um 10:44 Uhr | 0 Kommentare

Licht ins Schwarz

Schwarz und Weiß gibt es ja eigentlich nicht in der Kunst. Weil wir doch immer auf der Suche nach Vereinfachung im Leben sind, hilft es uns doch manches Mal über das zu sprechen was wir meinen. Lassen wir mal Licht ans Schwarz.
Um Schwarz zu erzeugen kommen verschiedenen Techniken zum Einsatz, Schwarz kann flüssig daherkommen oder in fester Form. Schwarz lässt sich über Graphit, Kohle, Kreiden und Tuschen und  über Aquarellfarben ausdrücken.

Und weil es ja Schwarz an sich nicht gibt, lohnt mal ein Blick auf die Pigmente, die das Schwarz hervorbringen. Schwarzes kommt aus Kohle oder Ruß und ist wohl eines der ältesten Pigmente. Spätestens mit der Beherrschung des Feuers muss dieses Pigment verfügbar gewesen sein.
Man kann sich lebhaft vorstellen, wie mit einem Stück Holzkohle erste Zeichen, Symbole und Formen auf Oberflächen gezaubert wurden.

Eine lange Zeit in der künstlerischen Menschheitsgeschichte war das Schwarz dominierend. Von der Höhlenmalerei bis zur chinesischen Kalligrafie war die Farbigkeit praktisch null. Sicher war es eine Frage des Geldes und er Verfügbarkeit andersfarbiger Pigmente, die die Kunst so einfarbig entwickeln ließ. Mit der Kraft der Vorstellung konnte sich der Betrachter die Skizzen kolorieren.

Mit dem Eintretend er Impressionisten in die Kunstgeschichte, ist die Farbe unverzichtbar geworden.

 Tags: Kalligrafie, Schwarz, Tusche, Graphitstift, Kohlepapier, Kohle, Kohlezeichnung
Autor: Künstlerbedarf | 31.05.2016 um 19:31 Uhr | 1 Kommentar

Die vielfältigen Formen des Zeichnens

Das im wahrsten Sinne des Wortes grundlegende Element des Zeichens ist die Linie, von der groben Vorzeichnung bis hin zur feinsten Schattierung. Hierzu können alle Techniken angewandt werden, die Farbe auftragen. Im Laufe der Geschichte setzten sich einige Techniken durch, die sich als besonders effizient, preiswert und ausdrucksstark erwiesen haben. Hierzu gehören vor allem Bleistift-Zeichnungen und Tusche-Zeichnungen.

Neben dem Bleistift und der Tusche existieren viele Alternativen. Die Kohlezeichnung ermöglicht umfangreiche Darstellungen mit wenigen Strichen, denn ein Kohlestift sorgt für viele Schwarz- und Grauschattierungen. Kommen zudem Farben zum Einsatz ähneln die Bilder häufig der Pastellmalerei. Die Kohle-Zeichnung lebt von klaren selbstsicheren Linien. Verwischungen werden absichtlich verwendet.

Beliebt für Portraits ist die Pastellzeichnung. Da Pastellstifte weniger gut auf Papier auftragen, besteht der Malgrund aus Pappe, starkem Papier oder Leinen. Pastellstifte können in runder aber auch eckiger Form Verwendung finden. Daneben werden Techniken mit Öl- oder Aquarellfarbe und Radierungen für Zeichnungen genutzt.

Bei vielen Techniken des Zeichnens wie der Bleistift-Zeichnung entstehen Spuren des Prozesses. Kleine Verwischungen sind zu erkennen, durch den Abdruck der Hände auf dem Bild. Es ist daher zu empfehlen bei gewissen Zeichnungsmethoden ein Blatt Papier unter den Handballen zu legen, wenn auf farblichen Flächen gearbeitet wird.

Tags: Acrylfarben, Graphitstift, Ölfarben
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