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Autor: Künstlerbedarf | 04.03.2019 um 16:39 Uhr | 0 Kommentare

Lustvolle Farben in Apolda - Werke von Ida Kerkovius noch bis zum 31. März

Das Kunsthaus Apolda widemt sich noch bis zum 31. März der großen Bauhaus-Künstlerin Ida Kerkovius. Als Bauhaus-Spätzünderin könnte man sie bezeichnen. Denn mit 40 Jahren war sie viel älter als ihre Kommilitonen. Schlimer noch. Einige ihrer vorherigen Schüler im Kunstunterricht waren jetzt ihre Dozenten am Bauhaus in Weimar. Ida Kerkovius blieb unbeirrt.

Nun muss man aber dazu sagen: Ida Kerkovius war nicht nur Kunstlehrerin, sondern bereits ein erfahrene Malerin in Aquarellmalerei, Acrylmalerei und Ölmalerei. Sie blieb einfach neugierig und nutzte die für Frauen im Beginn der 20 Jahrhunderts seltene Möglichkeit eine Akademie zu besuchen und Kunst zu studieren.

Die Bilder der aus Lettland stammenden Künstlerin zeichnen eine große Wärme aus, aber auch eine innere Verlorenheit der Figuren. Kräftige Pinselstriche der Farbe Rot durchziehen ihr maltechnisch endrucksvolles und sensibles Werk. Die fantastischen Welten voller farblicher Leuchtkraft von Ida Kerkovius sind im Kunsthaus Apolda noch bis zum 31. März zu genießen.Tags: Aquarellfarben, Acrylfarben, Ölfarben, Kunstunterricht
Autor: Künstlerbedarf | 27.02.2019 um 15:44 Uhr | 0 Kommentare

Per Pünktchen zum Weltruhm - Geburtstag der Künstlerin Yayoi Kusama

International ist die zierliche Frau bereits seit über einem halben Jahrhundert eine Größe der Avantgarde-Kunst. Als beliebteste Künstlerin der Welt rühmte die Fachpresse Yayoi Kusama, aufgrund der riesigen Besucherzahlen, die ihre Ausstellungen regelmäßig hervorrufen. In ihrem Heimatland musste die Künstlerin lange auf eine gesellschaftliche Anerkennung warten. Heute, am 22. März, feiert Yayoi Kusama ihren 90. Geburtstag und sieht keinen Grund mit dem Malen aufzuhören.

Pop-Art Meister wie Andy Warhol fanden in den Werken der Japanerin ihre Inspiration. Schnell finden sich heute noch Bezugspunkte für den Hype um Yayoi Kusama. Ihre Bilder sind Fantasiewelten mit einer enormen Farbenpracht und einem grazielen Pinselstrich. Hinter den verschlungenen Formen und abstrahierten Lebenwesen schlummert eine düstere Welt in den Werken der Künstlerin. Berühmt geworden ist sie aber eher für ihre "niedlichen" Pünktischen Bilder und Skulpturen.

Wer die innere Verzweifelung und "Entpersönlichung, wie Yayoi Kusama ihre Gefühl zu sich selbst beschreibt, nicht erkennen mag, dem müsste ein Blick auf die Titel eigentlich alles nötige erzählen. So stehen unter von Aquarell-Werken und Acrylmalereien Titel wie  "Alone, buried in a flower garden" "Pumpkins screaming about love beyond infinity".

Die Werke von Yayoi Kusama lassen sich seit kurzem in ihrem Yayoi Kusama Museum in Stadtteil Shinjuku in Tokio bestaunen. die immernoch agile und aktive Künstlerin lässt sich dort auch öfter mal antreffen. Die psychatrische Klinik, in der sie seit den 70ern wohnt, ist gleich in der Nähe. So lässt sich gut zwischen der Staffelei für das Atelier und dem Zuhause pendeln.Tags: Aquarell, Acrylfarben, Ölfarben, Pinsel
Autor: Künstlerbedarf | 24.01.2019 um 15:28 Uhr | 0 Kommentare

Kunst gegen das Inselsterben in Japan

Weder Inselkunst, noch eine Kunst-Insel - Die japanische Insel Naoshima hat sich ganz der Kunst verschrieben, oder genauer, der Milliardär Soichiro Fukutake. Er schipperte bereits in den 90er Jahren Werke berühmte Künstler auf die Insel, um sie vor dem kuturellen und sozialen Ende zu bewahren.

Seither locken Monet, Andy Warhol und Jackson Pollock zahlreiche Besucher nach Naoshima. Dies frischt das Leben der überalterten Inselbewohner wieder auf, auch finanziell. Auf zahlreichen Touren können Gäste durch einen inselgroßen Park voller beeindruckender Kunstwerke wandeln.

Einige traditionelle Fischer-Häuser wurden zu Galerien und beherbergen nun teure Ölgemälde europäischer Meister. Teilweise wurde ganze renovierte Häuser modernen internationalen und japanischen Künstlern übergeben. Diese erschufen beeindruckende Bilder aus Acrylfarben und Graffiti-Kunst. Das Haus wurde auf Naoshima zu Leinwand.Tags: Maltuch, Acrylfarben, Ölfarben, Pinsel
Autor: Künstlerbedarf | 14.01.2019 um 15:02 Uhr | 0 Kommentare

Koralle oder Honig: Die Farbe 2019 steht fest. Irgendwie.

So richtig einig werden sich die großen Farbherstellen nicht, geht es um die Farbe des Jahres 2019. Das amerikanische Unternehmen Pantone, das Standards bei der Druck- und Grafik- und Modeindustrie etabliert hat, spricht sich für Korallenrot aus, nicht zuverwechseln mit der tatsächlichen Farbe weltweiter Korallen: abgestorben-grau. Ob als leuchtende Acrylfarbe, Autolack oder Frühlingsmantel: Koralle soll es sein.

PPG Paints hingegen sieht grün. Alter Hut!, wird sich Pantome denken, denn Grün hatten sie schon vor zwei Jahren zur dominanten Königin der Farben erkoren. PPG Paints entscheidet sich für ein dunkles Grün namens Night Watch. Passend also für nächtliches Waldambiente bei der Ölmalerei wie auch bei der Couchgarnitur.

Das Unternehmen AkzoNobel favorisiert die Farbe "Spiced Honey", wem auch immer das schmecken soll. Behaglich und dynamisch zugleich, schwärmt der Farben- und Lack vom Bernsteinton. Also einfach den Pinsel in den Honigtopf tauchen und los geht´s. Wem das nicht behagt, kann die Modezeitschrift Vogue aufschlagen und sich von Erdtönen als Trendfarbe 2019 überzeugen lassen. Alles in allem: Hauptsache irgendwie Natur.Tags: Maltuch, Acrylfarben, Ölfarben, Pinsel
Autor: Künstlerbedarf | 28.12.2018 um 22:25 Uhr | 0 Kommentare

Die schlechteste aller schlechten Kunstkritiken?

Abendessen beim Italiener und dann ab zur Vernissage. Der Kulturabend scheint gut zu laufen um die neue Flamme mit Weltgewandheit zu beeindrucken. Doch dann steht man vor den Bildern des Künstlers und weiß nicht, was man sagen soll, weil man sich nur noch fragt: Was will der Künstler uns damit sagen. Vor der eigenen Unsicherheit rettet man sich in den Sarkasmus.

Das ist eine Form der Kunstkritik, die online immer beliebter wird, wie der Instagram-Account "The Worst Of The Worst" amüsant beweist. Was wir alle in Galerien schon einmal dachten, aber uns nicht zu formulieren trauten, wird nun ins Bild gebracht. So finden sich witzige Reaktionen auf hochangepriesene Ölmalerei oder polarisierende Acrylbilder, die man aus eigener Erfahrung kennt. Gähnende Langeweile, empörte Wut und manch ein Werk scheint einfach nur zum kotzen.Tags: Aquarell, Acrylfarben, Ölfarben