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Autor: Künstlerbedarf | 12.01.2017 um 13:50 Uhr | 0 Kommentare

Bilder wirken durch ihre Hängung


Berühmt geworden ist die Petersburger Hängung durch die Salonkultur. Aus diesem Grund werden die eng aneinander gehangenen Rahmen und Keilrahmen an einer einzelnen Wand auch Salonhängung genannt. Prachtvolles und allererstes Beispiel für die ist ersten Moment chaotisch wirkende Reihung von Gemälden ist waren die Wände der Sankt Petersburger Eremitage.


Üppig behangen Wände bei der Salonhängung zeigen Gemälde mit verzierten und schlichten Rahmen und Keilrahmen. Die prunkvollen Rahmen waren auch schon sehr beliebt den Anfängen der Salonhängung, in der Zeit der Spätrenaissance. Die Gemälde waren hauptsächlich im Stil der Ölmalerei mit Ölfarben gehalten.


Die Petersburger Hängung gibt heutzutage die Möglichkeit die Entwicklung eines ganzen Stilverlaufs über die Epochen in einem Kunstbereich oder die Entwicklung eines einzelnen Künstlers über dessen Karriere optisch nachzuzeichnen. Gleiche Aussagekraft lässt sich ebenfalls für die Rahmen erstellen. Denn mit den Epochen änderte sich auch die Bevorzugung unterschiedliche Stile bei Bilder-Rahmen.


Außerdem lässt die Salonhängung den Betrachter auch mit Erstaunen zurück. So hat die Hängung auch einen repräsentativen Charakter mit dem der Ausstellende seinen Reichtum und sein Kunstverständnis zur Schau stellen kann. Dies gilt neben den Gemälden in Ölmalerei und Aquarellmalerei auch für Zeichnungen und Radierungen.


Eine schlichtere Hängung ist allerdings immer noch vorzuziehen, möchte man das Werk eines einzelnen Künstlers präsentieren. Die schlichte Hängung gibt dem Betrachter mehr Raum sich auf das Einzelkunstwerk zu konzentrieren.
 

Tags: Keilrahmen, Format, Ölmalerei

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