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Autor: Künstlerbedarf | 27.05.2019 um 16:19 Uhr | 0 Kommentare

Venedig Biennale verpasst? - 4 Gründe, darüber froh zu sein.

Europaweit locken immer wieder große Veranstaltungen. Aus Mangel an Zeit oder Geld oder freien Hotelzimmer lassen sich nicht alle besuchen. Schnell kann man dadurch an FOMO leiden. Das ist, für alle Nicht-Eingeweihten, neudeutscher Millenials-Speech für "Fear Of Missing Out". Für die gerade abgeschlossene Venedig Biennale habe wir ein paar heilsame Gründe zusammengestellt, um gegen die Angst, etwas verpasst zu haben, abzumildern.

1. Kein Regen, dafür aber Traufe
In der Eröffnungswoche wurden die Gästen vor den Eingänge verschiedener Pavillons durch einen feinen Sprühregen empfangen. Die geplannte Kunstaktion war für die Besucher in den Warteschlangen allerdings eine kühlende Abwechslung, sondern eher eine kalte Dusche. Kalt war nämlich das Wetter schon von selbst.

2. Erst Verlaufen und dann nichts gesehen
Der italienische Pavillon erstellte ein großes Labyrinth, welches zu Ausstellungen führt. Doof nur, dass Labyrinthe Sackgassen beinhalten und das aufgestellt Labyrinth so richtig viele davon. So fand sich mancher Besucher, der sich vorher noch auf farbenfrohe Acrylmalerei freute, verirrt vor weißen Wänden wieder. Oder einfach in die Sackgassen ein paar Kunstwerke professionell hängen, schon mach das Verwirrspiel Spaß.

3. Fashion-Week oder Kunst-Biennale
In aufmerksamkeitsheischenden Zeiten von Instagram und Pinterest scheint es immer wichtiger zu werden, sich selbst als Kunstwerk hinzustellen, als die ausgestellten Kunstwerke zu genießen. Viele Öffentlichkeitshungrige wollte ein Bissen vom Aufmerksamkeitskuchen abhaben und posierten "ganz spontan" für Bilder vor und um die Exponate herum und versperren die Sicht auf die eigentlichen Stars: Die auf feine Leinwande gebannten Kunstwerke.

Da kann der Kunstgenuss schnell auf den Magen stoßen. Zum Glück sind die Bilder durch Firnisse geschützt gegen das Blitzlichtgewitter. Doch was ist mit den Nerven kontemplativer Kunstfreunde?Unsere Empfehlung: Für das nächste Selfie lieber den Pinsel in die Hand nehmen.

4. Wer noch Nerven hat, darf stehen bleiben
Wie bei jeder Veranstaltung dieser Größenordnung darf man lange Warteschlangen erwarten oder wie dieses Jahr in Venedig: Laaaaaange Schlangen. Latente Aggressionen machen sich breit und stören dann, hat man es nach Remplern, Vollkörperkontak-Stehen und Schnappatmung geschafft, den Genuss der wunderschön Kunst von fantastischen Skulpturen, Fotografien und kunstfertiger Ölmalerei.Tags: Maltuch, Ölfarben, Bilder schützen

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