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Autor: Künstlerbedarf | 16.10.2015 um 14:18 Uhr | 0 Kommentare

Variation durch Wasser bei der Aquarellmalerei


Die Techniken des Malens sind bei der Aquarellmalerei durch den Einsatz von Wasser bestimmt. Nicht ohne Grund nennt man die Aquarellmalerei auch Wassermalerei, ist doch der lateinische Begriff für Wasser „Aqua“ namensgebend. Die zwei Haupttechniken dabei sind das Lasieren und das Lavieren. Das Lasieren ist geprägt durch das schnelle Trocknen des Wassers. So lassen sich durch den Auftrag von Aquarellfarbe auf eine bereits getrocknete Farbe neue Farbtöne und Kontraste kreieren. Die Farbebenen sollte gut mit Wasser verdünnt aufgetragen werden. So entstehen transparente Effekte, die eine ganz eigene Leuchtkraft ausbilden. Wichtig ist beim Lasieren, dass der Untergrund, ob nun auf Farbe oder reiner Leinwand bzw. Papier, trocken ist. Beim Lasieren eignet sich ein schneller Pinselstrich, um die untere Farbschicht in ihrer Struktur zu erhalten.

Beim Lavieren wird die Feuchtigkeit der Grundfarbe ausgenutzt. Man malt sozusagen nass auf nass. Das Zerlaufen und verschwimmen der Aquarellfarben sind bei der Nass-in-Nass Malerei erwünschte Effekte. Wasser sucht dabei stets eine gleichmäßige Verteilung. Die verdünnte Aquarellfarbe läuft somit eher in Richtung der farblich trockenen Stellen. Wer die Richtung ein wenig bestimmen möchte, kann mit einem feinen Rohr, beispielsweise einem Strohhalm, durch leichtes Pusten den Weg der Wassers beeinflussen.
 

Tags: Aquarellmalerei, Lavieren, Lasieren, Nass-in-Nass Malerei

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