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Autor: Künstlerbedarf | 19.11.2018 um 22:36 Uhr | 0 Kommentare

Alles nur ein Hype? Künstliche Intelligenz versucht sich an Kunst

Im berühmten Auktionshaus Christie’s in New York wurde vor kurzem ein recht eigenartiges Bild für 432 500 Dollar versteigert. Der Kaufpreis lag damit bei fast historischen 4320 Prozent über dem vorher geschätzten Wert. Fragt man nach dem aufstrebenden Künstler wird es kurios. Gezeichnet ist des Bild mit dem Namen "min G max D Ex[log(D(x))]+Ez[log(1-D(G(z)))]".

Hinter dieser kryptischen Bezeichnung verbirgt sich ein Algorithmus, entworfen von der Kunstgruppe für künstliche Intelligenz "Obvious". Sie folgt dem Kunst-Hype, der gut zwei Jahren durch das Bild "The Next Rembrandt" entstand. Damals hatte ein Computer einen, zumindest von weitem anmutenden, Rembrandt erschaffen.

Trotz der Rekordsumme bleibt die Frage: Kann ein künstliche Intelligenz wertvolle Kunst schaffen? Kritiker zweifeln, ob ein kühl rechnender Computer jemals die leuchtende Kraft von Ölfarben virtuos zusammenfügt, dass sie die Gemüter der Betrachter zu berühren vermag.

Auch der Begriff der Kreativität kommt hier an die Grenzen. Ob ein Rechner anmutige Aquarelle erschafft, welche die Seele des Künstlers wiederspiegeln oder Werke aus Acrylfarben, die etwas Neues und Einzigartiges zum bisherigen Kunstverständnis hinzufügen, bleibt abzuwarten.Tags: Aquarell, Acrylfarben, Ölfarben

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