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Autor: Kunstblogger | 07.01.2019 um 14:29 Uhr | 0 Kommentare

Grundsätze der Bildkomposition

Um ein gelungenes Foto aufzunehmen, bedarf es nicht vieler Dinge. Denn auch mit weniger teuren Kameras lassen sich super Schnappschüsse erzielen, die vielleicht sogar um einiges interessanter sind. Denn neben der Qualität der Kamera spielt noch ein anderer Faktor eine wichtige Rolle: die Bildkomposition. Denn diese lässt sich hinterher nicht so einfach am Computer bearbeiten, weshalb man unbedingt vorher darauf achten sollte. Dabei sind vier bedeutende Grundregeln zu bedenken:

Zunächst gibt es die Geometrie des Bildes. Dabei spielen z. B. Linien und Formen eine wichtige Rolle, da diese ordentlich Spannung ins Bild bringen und sowohl Dynamik, als auch Ruhe vermitteln können. Auch die Bildaufteilung zählt zu den wichtigsten geometrischen Mitteln. Ein Motiv am Rand des Bildes wirkt bspw. oftmals interessanter als ein zentriertes Motiv. Das gilt auch für die Perspektive der Fotographie. Wieso immer auf Augenhöhe fotografieren, wenn man auch von der Seite, etwas höher oder tiefer, weiter weg oder näher dran viel spannendere Aufnahmen bekommen kann?

Als zweites sind Strukturen und Bildkontraste von großer Bedeutung, da sie die Ordnung des Bildes darstellen. Symmetrien bspw. springen häufig sehr schnell ins Auge, können aber auch langweilig wirken. Hell-Dunkel- und andere Farbkontraste stellen in solchen Fällen die Spannung wieder her. Auch Konturen und Rahmen können sowohl für Ordnung, als auch für Verwirrung sorgen.

Zum Dritten ist die Bildbeleuchtung von essenzieller Bedeutung für die Gestaltung eines Bildes. Denn Licht kann je nach Stärke nicht nur Räumlichkeit durch Schatten darstellen, sondern taucht das Motiv auch immer in eine gewisse Stimmung.

Als Letztes fehlen natürlich noch die Farben. Diese spielen wahrscheinlich sogar die wichtigste Rolle, da diese den Betrachter überhaupt erst dazu bringen, das Bild anzuschauen. Grundsätzlich sollte man immer zwischen zwei und drei Farbtönen verwenden, da das Bild so weder willkürlich, noch langweilig wirkt. Details können allerdings durchaus kontrastreich gestaltet werden. So können Dinge hervorgehoben werden, kalt oder eher warm wirken.

Auch wenn nicht alle Grundsätze in jedem Bild beachtet werden können, lassen sich bereits durch die Kombination einiger weniger überraschende Wirkungen erzielen. Das gilt übrigens auch für Selbstgemaltes. Denn egal ob Öl-, Acryl-, oder Pastellgemälde – die Bildkomposition nimmt stets entscheidenden Einfluss auf die Wahrnehmung.
 Tags: Gestaltung

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